Offshore Racing

Am Steuer der Haspa Hamburg kurz vor St.Petersburg, (c) Andrey Sheremetyev / St.Petersburg Yacht Club
Am Steuer der Haspa Hamburg kurz vor St.Petersburg, (c) Andrey Sheremetyev / St.Petersburg Yacht Club

2014

DYC-Cup am Ijsselmeer auf einer Luffe 40.04

Am 20./21.Juni fand am Ijsselmeer, von Hindeloopen aus, der DYC-Cup (Düsseldorfer Yacht Club) statt. Ich segelte an Bord der "Kreutz-Ass", einer Luffe 40.04 mit. Nach einem Trainingswochenende im Mai war dies die erste Regatta für mich mit diesem Schiff und dieser Crew, die ich als Taktiker und Genuatrimmer mitfuhr. Für Freitag waren 3 up-and-downs und abends eine Langstrecke (23sm) geplant.

 

Nachdem wir vor dem ersten Start noch knapp eine Stunde warten mussten bis der Kurs endlich richtig lag, ging es dann bei 4 Beaufort los mit den sehr kurzen Wettfahrten.

Gefühlt liefen die ersten zwei Rennen mit einem zweiten und einem dritten Platz im Feld von 9 ORC 1-Booten gut, berechnet waren es dann immerhin noch ein 3. und ein 4. Platz. Im dritten Lauf wurden uns die beinahe waagerecht ausgebrachten Festmacherleinen der Luvtonne zum Verhängnis und wir mussten die Wettfahrt leider aufgeben.

 

Die abendliche Langstreckenregatta führte uns auf einem recht unspektakulären Dreieckskurs erst bis zu der kurz vor dem nördlichen Damm gelegenen Luvtonne, dann auf einem langen Down-Wind-Kurs in den Süden und schließlich mit einem fast einstündigen Am-Wind-Kurs zurück ins Ziel vor Hindeloopen. Der Wind nahm währenddessen auf 3 Beaufort ab. Unseren zweiten Platz konnten wir von der Luvtonne aus bis ins Ziel halten. Autobahnsegeln.

 

Bei 3 Beaufort ging es am nächsten Tag um 10:00 weiter. Diesmal waren die Kurse etwas größer, die Wettfahrten wurden für die Vorschiffscrew etwas entspannter.

 

Abends, nachdem wir das Schiff wieder in den Fahrtensegelmodus gebracht hatten, ging es zu Siegerehrung, gemeinsamem Essen und WM-Fußballspiel.

Insgesamt belegten wir berechnet den 4.Platz, wobei das bleibende Gefühl ein besserer Platz war ;-) Da ich vorher noch nicht viel Taktik auf größeren Schiffen gemacht hatte, war es schön zu sehen, dass unsere Taktik bei dieser Regatta fast immer aufging.


Der SCV ist qualifiziert für die 2.Bundesliga!

Vom 4.-6.April fand in Glücksburg die Relegationsregatta der diesjährigen Segelbundesliga statt. 61 Vereine segelten um die Teilnahme an der 1. oder 2. Segelbundesliga, die ersten fünf steigen in die 1.Liga auf, die darauf folgenden 18 segeln in dieser Saison in der 2.Liga. Für den SCV gingen Dirk Strelow, Christopher Gelsdorf, Stefan Böhm und ich an den Start.

 

Da die Wettfahrten mit einer durchschnittlichen Dauer von 15 Minuten sehr kurz waren und alle Vereine ihre besten Segler geschickt hatten, waren selbst kleinste Fehler innerhalb einer Wettfahrt unverzeihlich. Gesegelt wurde im Wechsel auf J70 in einem 6 Boote starken Fleet und auf J80 in einem 8 Boote starken Fleet. Mit einem ausgeklügelten Pairingsystem und 14 Shuttle-Motorbooten wurden die etwa 600 Crewwechsel direkt auf dem Wasser durchgeführt.

 

Am Freitag herrschten 6-7 Windstärken, sodass der erste Start auf den frühen Abend verschoben wurde. Auf Grund des auch zu dieser Uhrzeit immer noch starken Windes wurden die ersten Wettfahrten ohne Gennaker gefahren. In der letzten Tageswettfahrt durften wir ihn dann aber doch endlich wieder setzen. Mit zwei Plätzen im Mittelfeld gelang uns ein mittelmäßiger Start in die Regatta.

Am folgenden Tag jedoch platzierten wir uns in drei Wettfahrten im vorderen Mittelfeld und fuhren zwei Laufsiege, wodurch wir uns am Ende des zweiten Tages knapp auf den Plätzen der 2.Liga halten konnten.

Einen vorletzten Platz in einer der drei Wettfahrten am letzten Tag konnten wir in unserer 10. Wettfahrt zwar wieder mit einem 2.Platz ausgleichen, doch damit war noch lange nicht sicher, ob wir es wirklich in die 2.Liga geschafft hatten. Es blieb abzuwarten, wie sich die Vereine um uns herum in den letzten Rennen schlagen würden. Erst als bei der Siegerehrung die qualifizierten Vereine vorgelesen wurden, wussten wir sicher: der SCV hat es in die 2.Segelbundesliga geschafft!

 

Mit einem 23.Gesamtrang bei der Relegation liegen wir zwar momentan auf Platz 18 in der 2.Segelbundesliga, aber das soll sich bei den kommenden Regatten ändern! Die Regatten der 2.Segelbundesliga werden in der Einheitsklasse B/One gesegelt. In Glücksburg hatten wir bereits Gelegenheit, dieses Boot auszuprobieren.

 

Bei unserem -verglichen mit anderen Vereinen- kleinen Trainingsaufwand können wir alle sehr zufrieden sein mit dem Ergebnis der Relegation. Wir haben die Relegationsregatta als ein spannendes, einzigartiges und von Seiten des DHH perfekt organisiertes Event empfunden, haben sowohl auf dem Wasser als auch an Land viel Spaß gehabt und freuen uns, dass der SCV in dieser Saison bei der Segelbundesliga dabei sein wird.


SCV-Training für die Segelbundesliga

An zwei März-Wochenenden trainierte der Kader des Segel-Club-Ville für die Relegation der Segelbundesliga.

 

Die Segelbundesliga ist ein vom Sailing Team Germany initiiertes Regattaformat, das sich an die Fußball-Bundesliga anlehnt. Teams bestehend aus jeweils 4 Mitgliedern eines Vereins segeln auf One-Design Schiffen gegen andere Vereine. Während es in der letzten Saison "nur" eine Bundesliga gab, ist der Andrang in diesem Jahr so groß, dass es eine erste und eine zweite Bundesliga geben wird. Die erste wird auf J70-Schiffen ausgesegelt, die zweite auf Bavaria B/Ones.

In einer Relegations-Regatta werden vom 4.-6. April vor Glücksburg auf der Flensburger Förde aus 62 gemeldeten Vereinen die dieses Jahr teilnehmenden ausgesegelt.

 

Um uns darauf vorzubereiten, trainierten wir intensiv auf einer Melges24 auf dem Liblarer See. Die Melges ist den J70 sehr ähnlich und der Liblarer See bot ein erstaunlich hervorragendes Revier für Manövertraining. Vielen Dank an dieser Stelle an Sven und Sebastian, die während der Trainings hervorragend geholfen haben und einen schönen Film zusammen geschnitten haben :-)

Mit einem Team bestehend aus Dirk Strelow, Christopher Gelsdorf, Stefan Böhm und mir geht der SCV am kommenden Wochenende für die 10 geplanten Kurzwettfahrten an den Start! Wir sind gespannt...


2013

Rücküberführung der HASPA nach Deutschland

Mit einer auf 7 Leute dezimierten Crew traten wir am 21.09. die Rücküberführung der Haspa an. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit auf den Lotsen und das Ausklarieren warten mussten, konnte es am Nachmittag bei ordentlichem Wind aus NW losgehen. Es wurde diesmal –anders als bei der Hintour- eine sehr kalte Fahrt. Dem Nordwind sei Dank. Alle Lagen Thermounterwäsche und Fleece konnten vor allem nachts wenig gegen die eisige Kälte ausrichten. Phantasien von einem warmen Whirlpool kamen auf… Dafür kamen wir unglaublich schnell voran: in 48h schafften wir 500sm! Schönstes Segeln mit hohen Geschwindigkeiten. Blöderweise riss uns in einer 30kn-Bö der A5 direkt unterhalb des Kopfes, sodass es für die verbleibenden Meilen  in Richtung Südschweden etwas langsamer voran ging. Am Abend des 23.09. verließ uns der Wind leider. Auch mit A5 wären wir also nicht viel schneller gewesen ;-) Unter Motor ging es weiter durch die Nacht, bis wir um 6:00 morgens in Simrishamn (SWE) festmachten.

 

In der Morgendämmerung machten wir noch in Ölzeug einen ersten Spaziergang durch den Ort und suchten uns einen Bäcker. Zusammen mit Christian und Malte machte ich mich anschließend auf die Suche nach einer warmen Dusche. Wir wurden nicht enttäuscht. Mein erster Schweden-Besuch fing also gut an. Wir verbrachten einen schönen sonnigen (!) Tag in dem netten Ort und während die anderen sich nachmittags hinlegten, machte ich noch einen Spaziergang zum Strand und suchte anschließend das Internet auf, um mich auf meinen Uniwechsel vorzubereiten: nach Lüttich wird es vorerst gehen.

 

Gegen 19:00 machten wir abends die Leinen wieder los, ein letzter Endspurt nach Kiel war angesagt. Es wurde noch einmal eine schöne Nachtfahrt, während der ich meine erste Baustelle auf See sah (beziehungsweise: man sah auf dem AIS Unmengen an Schlepper und auf dem Wasser zahlreiche schwer zu definierende Lichter), und ein toller sonniger Segeltag. Am frühen Abend fuhren wir die Kieler Förde hinauf und machten wenige Zeit später glücklich im British Kiel Yacht Club fest.


2.Platz beim Nordstream Race

Am 15.September um 12:00 war es soweit: Der Startschuss für die ORC-Schiffe des Nordstream Races 2013 fiel auf der Flensburger Förde. Fünf Schiffe gingen –begleitet von diversen Pressebooten und einem Hubschrauber- über die Startlinie, neben der Haspa Hamburg waren die teilnehmenden Yachten Outsider, Nordic Falcon, Blagodarnost und UCA. Fünf weitere Yachten, Swan 60s, starteten am darauffolgenden Tag in einer eigenen Klassenwertung. Die elfköpfige Crew der Haspa bestand aus Georg (Skipper), Caroline, Jan, Uwe, Frank, Gabi, Henrike, Christian, Malte, André und mir. Wir kamen gut vom Start weg und rundeten als dritte die Luvtonne, bevor es unter Gennaker raus aus der Förde ging. Ziel: St.Petersburg. Die Wettfahrtleitung hatte etwa 20 Bahnmarken festgelegt, sodass über die gesamte Strecke recht wenig taktischer Spielraum blieb. Dennoch konnte man schon früh erkennen, dass der bleibende Raum unterschiedlich genutzt wurde. Die Outsider preschte mit unvorstellbaren Geschwindigkeiten dahin, kaum eine Chance, dran zu bleiben. Schlussendlich hatten wir bei ihrem Zieldurchgang noch 100sm zu segeln.

 

Doch erst einmal mussten wir noch in der Flensburger Förde eine 30kn-Front abwettern, der Gennaker war rechtzeitig unten, anschließend konnte es unter A3 bei etwa 12-16kn Wind weitergehen. Wir hakten eine Bahnmarke nach der anderen ab und fuhren Spitzengeschwindigkeiten von 16kn. Um wieder genug Höhe zu bekommen, setzten wir für kurze Zeit die Jiptop, später ging wieder der A5 hoch und wir passierten am Abend Fehmarn. Nach und nach fanden wir in den Wachrhythmus rein, zwei Wachen à 4 Leute in der einen und à 5 Leute in der anderen, alle 4 Stunden wird gewechselt, Skipper und Navigator sind wachfrei.

 

Die erste Nacht auf See wurde anstrengend. Es war nass, regnete, kein einziger Stern zeigte sich. Mit einem Reff im Groß und unter A5 erreichten wir um 10:00 am Montag morgen die Südspitze Bornholms. Die Laune war gut, der Zuckerspiegel wurde mit viel zu vielen Snacks, Schokolade und gefriergetrocknetem Tüten-Essen konstant gehalten. Derweil rauschten wir mit Wind und Wellen von achtern mit maximal (24!) kn gen Gotland. Es waren tolle Surfs die Wellen runter! Ein unbeschreibliches Gefühl wenn man am Steuer steht und plötzlich das Gefühl hat, dass diese Welle richtig gut wird – und das Schiff dann losfährt. Die Wellentäler mit „nur“ noch 12kn Fahrt empfindet man dann wirklich als Stehenbleiben. Luxusprobleme.

 

Es blieb weiterhin grau und nass, aber glücklicherweise lange nicht so kalt wie befürchtet. Wir schafften es, in 24 Stunden 7 Segelwechsel zu veranstalten, natürlich immer zur größten Freude derer, die unter Deck den gerade geborgenen Gennaker packen mussten… Das Tageshighlight: ein Nachmittag unter vollem Groß und A5, mit Musik und für etwa einer Stunde der gesamten Crew an Deck. Unter G4 und im ersten Reff ging es dann entlang der litauischen, später der estnischen Küste, in die Nacht hinein. Für die Nachtwache gab es einen enormen emotionalen Kick: laut Racetracker lagen wir auf Platz 2! Nachdem wir die UCA überholt hatten, erfuhren wir einige Zeit später, dass sie das Rennen auf Grund von Elektrikproblemen aufgeben musste.

 

Der Wind kam inzwischen mit 20kn aus 105°, wir mussten also kreuzen. Die Gennaker liegen alle wieder gepackt im Vorschiff, jetzt wird jede Meile erkämpft, auf Höhe gesegelt und unter Deck wird jede banale Bewegung zur riesigen Akrobatik-Aktion. Nachts gelang es uns, die russische Blagodarnost in Lee zu überholen. Hoch motiviert, dieses Rennen weiterhin so gut wie möglich zu fahren, ging die nasse Kreuz durch den Finnischen Meerbusen weiter. Wir meisterten zahlreiche Wendemanöver, passierten viele –teilweise unbeleuchtete- Bahnmarken und wichen Sperrgebieten sowie Verkehrstrennungsgebieten aus. Die letzten Stunden zogen sich ewig hin, St.Petersburg schien oft schon so nah zu sein, doch beim Kreuzen muss man ja bekanntermaßen die doppelte Strecke zurücklegen…

 

Um 13:29:14 lokaler Zeit erreichten wir dann am Donnerstag, den 19.09., nach 933sm als zweites Schiff das Ziel des Nord Stream Races! Die letzten Meilen der Zielkreuz begleiteten uns gleich drei Schnellboote mit diversen Kameras, wow! Die Öffentlichkeitsarbeit bei dieser Regatta war schon seit Flensburg unglaublich groß, war uns teilweise schon etwas viel und auf jeden Fall ungewohnt. Aber es entstanden tolle Fotos von der Haspa und ihrer Crew. An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich dem St.Petersburg Yacht Club danken, der diese Fotos netterweise zur Verfügung stellt!

 

Nachdem wir einklariert haben und unsere Pässe von sehr freundlichen Russen kontrolliert worden sind, ging es mit einem Lotsen an Bord durch den Kanal in Richtung St. Petersburg City. Das Schiff wurde während der Kanalfahrt schon einmal ordentlich aufklariert und geputzt, sodass wir uns anschließend vollkommen dem Ufer auf den letzten Meilen und unserem Ankommen widmen konnten. Je näher wir der Stadt kamen, desto majestätischer und größer wurde alles. Qualmende Fabriken und verfallene Lagerhallen, verrostete Hubschrauber und U-Boote wichen langsam patriarchischen Häusern, goldenen Kuppeln und Brücken. Wir wurden sehr herzlich am British Embarkment Quai empfangen genommen und mit Kuchen, russischem Bier und natürlich Wodka willkommen geheißen.

 

Da vom Steg aus leider weit und breit keine Sanitäranlagen zu erreichen waren, beschlossen wir kurzfristig in ein Hotel zu gehen. Eine heiße Dusche lag auch mir sehr am Herzen. In den kommenden Tagen guckten wir uns St.Petersburg an. Die ehemalige Zarenstadt ist wirklich umwerfend: breite Straßen, prächtige Häuser und Paläste, der von vielen Brücken überspannte Fluss Neva, freundliche Menschen und ein Nachtleben, dass sich auf jeden Fall lohnt, entdeckt zu werden! Sowohl das Galadinner der Regatta, als auch die Siegerehrung fanden in einem sehr feierlichen Rahmen statt. Sieger in der ORC-Wertung wurde Outsider, herzlichen Glückwunsch noch einmal! Den dritten Platz belegte das luxemburgische Schiff Nordic Falcon. Neben der UCA musste leider auch Blagodarnost die Regatta aufgeben, da ihnen 30sm vor dem Ziel das Vorstag gebrochen war. Bei den Swan 60s, die erst am frühen Samstag morgen angekommen waren, da sie durchgängig wenig Wind hatten, gewann das britische Team.

 

Ich bin sehr froh, dass ich an dieser bestens organisierten Regatta teilnehmen konnte und mit einem genialen Schiff und einer tollen Crew weitere wertvolle Erfahrungen in der Offshore-Regattaszene sammeln konnte!


Fastnet-Qualifier: Fyn-Rund in 24h

Für das Fastnet Race im August stand nun das Qualifier an. Beide Schiffe des HVS, die Haspa Hamburg und die Norddeutsche Vermögen Hamburg, hatten sich für das Wochenende 15./16.Juni eine Strecke von Kiel Rund Fyn und zurück nach Kiel vorgenommen.

Nachdem für mich in Brüssel die letzte Klausur geschrieben war, ging es am Freitag nachmittag direkt nach Kiel. Vom British Kiel Yacht Club aus legten beide Schiffe gegen 01:00 am Samstag morgen ab. Beide Crews bestanden zu einem Großteil aus den Teilnehmern des Fastnet Races.

Bei Flaute motorten wir die Kieler Förde hinaus. Nachdem wir um 02:00 mit dem Wachsystem begonnen hatten, wurden auf Höhe des Kieler Leuchtturms bei etwa 5kn Wind Segel gesetzt. Nach einem einstündigen Power-Schlaf wieder recht fit, begann um 04:00 meine Wache, auch wenn ich wegen der Helligkeit draußen anfangs überzeugt war, dass es schon 06:00 sein musste ;-) Bei nun 10kn Wind ließen wir Langeland an backbord liegen, setzten später den Gennaker und rauschten den Vormittag über bei herrlichstem Wetter mit 12-15kn Speed nördlich von Fyn entlang.

Der Wind nahm weiter zu, wir gingen höher an den Wind ran, wechselten auf der Höhe von Fredericia auf die Genau 4,5 und gingen ins erste Reff. In der Landabdeckung nahm der Wind wieder ab, sodass wir -nun bei Regen- die Brücke im Kleinen Belt beinahe zweimal durchquerten, da uns der Strom etwas zurücksetzte.

Als eine dunkle Wolkenmasse näherte sich sehr schnell eine Gewitterfront mit 40kn Wind. Diese hatte auf jeden Fall ein gutes: der Wind drehte nach ihrem Durchzug von SE auf SW, sodass wir den Abend über Halbwind den Kleinen Belt entlang rauschen konnten.

Viel schneller als ursprünglich gedacht, näherten wir uns Kiel und nach nur 24 Stunden passierten wir gegen Mitternacht den Leuchtturm. Kurz nach uns machte auch die NV Hamburg -mit der wir beinahe die ganze Strecke über Sichtkontakt hatten- wieder im BKYC fest und wir tranken noch ein Anlegebier. Die Logge zeigte 222 sm.

Der Sonntag wurde nun komplett dem Aufklaren, Großreinschiff machen, Segel legen, ein- und ausstauen und Schiff nach Stickenhörn verholen gewidmet.

Ein rundum gelungener Qualifier-Törn! :-)


2012

Überführung der HASPA: Glückstadt - Lissabon

Glückstadt - Helgoland - Cowes

06/09/2012

Die erste Etappe von Glückstadt nach Cowes in Südengland an Bord der "Haspa Hamburg" liegt hinter mir! Mit einer Crew bestehend aus 11 Leuten überführen wir das Schiff nun von Deutschland nach Lissabon, von wo es mit wechselnden Crews weiter gesegelt wird in die Karibik.

Auch wenn uns der Wind die erste Überfahrt nicht leicht gemacht hat (Wind hauptsächlich von vorne und sehr wenig...), waren es tolle Tage auf See. Nach einem kurzen Stopp auf Helgoland mit einem Besuch in der "Bunten Kuh", einem Klippenrundgang und dem Bestaunen der "Langen Anna", ging es weiter in Richtung Cowes. Anfangs ging es noch flott voran, dann flaute der Wind immer weiter ab und wir trieben zwischen Bohrinseln und großen Frachtern durch die Nordsee. Da wir aber perfektes Wetter hatten, konnten wir die Zeit sogar für eine Baderunde nutzen! Genial!

Nun liegen wir in Cowes (auf der Isle of Wight im Solent gelegen). Unser Ankommen haben wir spät abends noch in einem traditionellen Pub gefeiert, später durften wir noch auf eines der im Hafen neben uns liegenden Schiffe des Clipper Round the World Race.

Bei tollstem Sonnenschein (also absolut England-untypischem Wetter) nutzten wir den nächsten Vormittag um uns den Ort anzugucken. Nach britischer Manier ordentliche Vorgärten, kleine Reihenhäuser mit bunten Haustüren und in der Hauptstraße viele kleine Läden und Bäckereien, die mit ihren Backwaren zum Schlemmen einladen. Überall hängen noch britische Fähnchen - entweder noch von den olympischen Spielen oder von dem jüngsten Besuch der Queen im August... Wir ließen uns durch die Straßen treiben, kamen irgendwann am Royal London Yacht Club vorbei und schlenderten weiter über den Steinstrand. Auf dem Solent waren für einen Donnerstag vormittag unglaublich viele Schiffe unterwegs, doch bald merkten wir, dass in Kürze eine Regatta gestartet werden sollte. Das erklärte auch ein wenig die sensationelle und faszinierende Betriebsamkeit im Hafen. Mit einem Softeis in der Hand verweilten wir noch ein bisschen am Strand und genossen die Atmosphäre, dann ging es zurück an Bord und zum Vorbereiten des Auslaufens. Kurs Brest!


Einmal quer über den Ärmelkanal: Cowes - Brest

09/09/2012

Nach zwei Tagen auf dem Ärmelkanal sind wir nun in Brest angekommen! Wir hatten eine sehr ruhige und schöne Überfahrt. Beim Auslaufen aus Cowes setzte uns der 4kn starke Strom beim Kreuzen sehr schnell hoch, sodass wir bereits nach kurzer Zeit die Needles, eine beachtliche Kreidefelsformation am westlichen Ende der Isle of Wight, querab hatten. Die 3-4 Windstärken, die wir dort noch hatten, ließen aber schnell nach, sodass wir langsam durch den Ärmelkanal und vorbei an den Verkehrstrennungsgebieten kreuzten. Wegen des tollen, klaren Wetters konnten wir nachts einen sensationellen Sternenhimmel beobachten und tagsüber einen erneuten Badestopp einlegen. Die Logge zeigte eh 0 kn Fahrt an, da schadet das niemandem ;-) Lediglich eine ein paar Stunden davor gesichtete Haiflosse konnte die Badelaune ein bisschen trüben, aber kein Hai störte unser Baden. Dafür kamen einige Zeit später Delfine. Die ersten auf dieser Reise! Toll!

Am nächsten Morgen kam die französische Küste in Sicht. Mit sagenhaften 2 kn kam sie tatsächlich näher. Nachdem wir eine kurze Zeit motort hatten, frischte der Wind tatsächlich wieder auf und wir konnten bei zwar leichtem Wind, aber dennoch segelnder Weise, die Bucht von Brest hinauf segeln. Nachmittags lagen wir bei absoluter Flaute und daraus resultierenden 30°C im geschützten Hafenbecken von Brest. Die drei Open 60s, die beinahe direkt neben uns lagen, erfreuten mich sehr :-) Auch wenn niemand an Bord war, mit dem man sich hätte unterhalten können...

Der Abend war vom Kulinarischen her typisch französisch-bretonisch: In einem Restaurant im Hafen aßen wir von Holztischen (und auf Holzbänken sitzend) Austern, Langusten und anschließend jeder einen riesigen Krebs. Die Krebse mit Holzhammern zu bearbeiten kam mir doch sehr rustikal vor, aber es hat sehr lecker geschmeckt und war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Zwei Crewmitglieder mussten wir schon an diesem Abend verabschieden, da sie am kommenden Tag per Zug zurück fahren mussten. Also ging es zu neunt weiter...

Der Versuch am Sonntag innerhalb einer halben Stunde bis Ladenschluss noch den Supermarkt zu finden, scheiterte leider, doch das würde kein großes Problem darstellen. Für drei Tage Biskaya hatten wir immer noch genug Proviant an Bord. In der "Latitude Crêpe" gab es dafür noch einen super leckeren Crêpe, dann machten wir die HASPA zum Auslaufen klar.

Beim Verlassen der Bucht (endlich mal wieder mit Wind, allerdings natürlich von vorne...) kam nach einiger Zeit von achtern die "Safran", einer der französischen Open 60s, auf und überholte uns schließlich - beeindruckende Schiffe!


Biskaya überquert! Brest - Baiona

13/09/2012

Den ersten Tag und auch die Nacht über macht die Biskaya ihrem Ruf alle Ehre. Der Wind kommt mit etwa 20 kn aus SW. Für uns heißt das wieder: Kreuzen. Die "Haspa" kracht in die Wellentäler, die Bewegungen des Schiffes sind schrecklich! Schlaf hat auch während der Freiwache nachts niemand richtig bekommen... Am Morgen flaut es dann etwas ab und der lang ersehnte Winddreher setzt endlich ein. Wind aus N-NE, wir können raumschots fahren und den Gennaker setzen. Mit durchschnittlichen 10 kn Fahrt geht es nun mit Kurs 210° Richtung Spanien. Nachmittags kamen richtig viele Delfine und sprangen in dem tiefblauen Wasser um unseren Bug herum. Wunderschön!

Nachdem am Abend schon die Küste Galiciens in Sicht gekommen war, konnten wir am nächsten Morgen einen herrlichen Sonnenaufgang hinter den Bergen beobachten. Der Wind flaute wieder etwas ab und erneut kamen unglaublich viele Delfine. Lange saß ich vorne am Bug und schaute mir dieses schöne Spektakel an.

Ursprünglich hatten wi vor, La Coruña anzulaufen, entschieden uns dann aber für das weiter südlich liegende Baiona, das in der Nähe der spanischen Stadt Vigo direkt nördlich der Grenze zu Portugal liegt. Bei der Ansteuerung des Hafens am späten Nachmittag nahm der Wind auf 23 kn zu. Auf Halbwind- bis Raumschotskurs surften wir also hinein in die Bucht. Die vorgelagerten schroffen, felsigen Inseln ließen wir querab und es eröffnete sich uns ein malerischer Blick. Ins Meer hinein liegt auf einer Erhöhung eine alte Burg und ein kleines typisch spanisch wirkendes Städtchen erstreckt sich am Fuße eines Berges, überall sind eingefasst von Felsen kleine Strände.

In der top gepflegten Marina machten wir es uns nach gelungener Biskayaüberquerung erst einmal gemütlich und genossen alle eine wohlverdiente Dusche. Bevor wir uns in das Nachtleben von Baiona begeben wollten, ging es noch an den direkt am Ortsrand gelegenen Strand. Auf der Suche nach einem Restaurant wurden wir schließlich in einer kleinen Gasse fündig: Es herrschte eine tolle Atmosphäre, alle standen auf der Straße, es war noch recht warm, die Leute -fast nur Einheimische- lachten und redeten. An einem Tisch vor einer kleinen Tapas-Bar ließen wir es uns bei sehr leckeren verschiedensten Tapas und regionalem Rotwein gutgehen. Ein sehr schöner Abend!

Am nächsten Morgen wollten wir Baiona nun auch bei Tageslicht erkunden. Zu fünft gingen wir hoch zu der Burg. Wer sich die nicht anschaut wenn er in Baiona ist, hat eindutig etwas verpasst! Das Burggelände selbst ist sehr schön gestaltet, das neue Hotel wurde angepasst an die alten Mauern des Forts. Wohin man auch sieht, ist es grün bewachsen, sind Blumen und duftet es nach Pinien. Das tollste ist aber der atemberaubende, weite Blick über die gesamte Bucht. Die sich an den Felsen brechenden Wellen unter uns, das blaue Wasser drumherum, die Berge, die vorgelagerten Inseln...einfach toll. Baiona wird mir auf jeden Fall in bester Erinnerung bleiben!


Baiona - Peniche - Lissabon

16/09/2012

Nachdem wir Baiona hinter uns gelassen hatten, setzten wir den Gennaker (A4) und rauschten bei 20-25 kn Wind und hohen Wellen von schräg achtern die Küste in Richtung Süden entlang. 15 kn schafften wir auf der Logge, dann nahm der Wind noch mehr zu und wir entschieden den Gennaker wieder zu bergen. Mit Genua waren es kurze Zeit später noch immer 12 kn Geschwindigkeit, da kann man nicht meckern ;-)

Am nächsten Mittag hatten wir unseren letzten Hafen vor Lissabon erreicht. Malerisch lag der kleine portugiesische Fischerort Peniche vor uns in der Mittagshitze. Es waren bestimmt 30°C und dementsprechend war auf den Straßen recht wenig bis gar nichts los. Wir wollten trotzdem etwas von dem Ort sehen und machten uns auf den Weg. Vorbei an dem in der alten Festung gelegenen Fischermuseum ging es durch kleine Gassen und an heruntergekommenen Häusern vorbei. In einem Bistro machten wir halt um einen Galão zu trinken und die Umgebung zu beobachten und in uns aufzunehmen. Anschließend warfen wir noch einen Blick in die Kirche und schlenderten dann langsam zum hafen zurück. Abends probierten wir in einem Restaurant alle möglichen Fischarten und fischähnlichen Dinge durch... Bisher lag mir Fisch nicht sonerlich, aber langsam komme ich wohl doch auf den Geschmack :-)

Der kommende Tag war unser letzter auf See. Wir hatten vor noch einen schönen Schlag nach Lissabon zu segeln, doch: Fehlanzeige. Als wir morgens um 08:00 ablegten, kam gerade dicker Nebel auf. Anfangs hatten wir noch die Hoffnung, dass dieser sich weiter weg von Land wieder lichten würde, doch das stellte sich schnell als Trugschluss heraus. Da der Windmesser es auch nicht über 6 kn brachte, diese, genau wie die rollende Dünung auch, von hinten kamen, motorten wir also in Richtung Lissabon. Auch wenn die Luftfeuchtigkeit wirklich extrem war, so sprüte man doch irgendwo hinter der grauen Suppe die Sonne, sodass wir den Tag wenigstens in kurzer Hose und T-Shirt verbringen konnten. Das ganze Motoren war zwar auf Dauer nervig, aber wir konnten den letzten Tag trotzdem noch genießen und sogar noch einen kurzen Badestopp einlegen. Kurz vor der Mündung des Tejo löste sich der Nebel dann endlich auf und wir probierten es noch einmal unter Segeln. Das Experiment war aber wenig zielführend, sodass wir den Tejo hinauf nach Lissabon motorten. Vor Cascais durften wir noch Zeugen einer MOD 70 Trimaran Regatta werden, dann eröffnete sich vor uns Lissabon und die sich über den Tejo spannende Brücke "Ponte 25 de Abril". Ein glückliches, aber auch ein wenig melancholisches Gefühl machte sich breit, da nun unser Zielhafen vor uns lag.

Dennoch ließ das an unserer ausgelassenen Stimmung nichts ändern, als wir uns einige Zeit später auf den Weg machten in die Innenstadt. Auf dem Hauptplatz, dem Praça do Comércio, fand das Konzert eine Gospelchores statt. Schöne Musik mit tollem Flair! Es war Samstag abend und die Straßen und Gassen Lissabons brechend voll. Hier tobt wahrhaftig das Leben! Inmitten dieser fröhlichen und ausgelassenen Stadt genossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend.

Der kommende Tag brachte zum einen das anstehende Großreinschiff und zum anderen auch den Abschied der ersten Crewmitglieder... Die anderen nutzten den Rest des Tages noch einmal um Lissabon zu erkunden. Wir liefen durch die Stadt, sahen uns Castelo, Kirche und Platz bei Tageslicht an, probierten portugiesisches Gebäck und Stockfisch, fuhren mit der alten Tram durch enge Gassen und beobachteten das Treiben auf den großen Plätzen. Auf einer Terasse über den Dächern der Altstadt ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen um 04:30 hieß es dann auch für mich: auf zum Flughafen...


2011

Meine erste Hochseeregatta: 780sm von Edinburgh nach Kiel

Vom 19.-23.06. fand das "ASV Offshore Challenge" statt: Starthafen Edinburgh, rund Skagen, Ziel Kiel Leuchtturm. Im Rahmen des 50.Jubiläumsjahres organisierte der ASV Aachen diese einmalige Regatta, die die längste Hochseeregatta 2011 mit deutschem Start- oder Zielhafen ist. 8 Boote der verschiedendsten Klassen gingen am Sonntag, den 19.06. um 17:00 vor der Skyline Edinburghs an den Start.

Für mich war dies nicht nur meine erste Offshore-Regatta, sondern auch meine erste Regatta an Bord der "HASPA Hamburg", einem Schiff des Hamburgischen Verein Seefahrt.

 

 Der Bericht der HASPA-Crew von der Homepage des HVS:

"Als die Crew Samstagabend vollständig in Edinburgh an Bord eingetroffen war konnte es am Sonntag mit der Schleusung auf die große Nordsee losgehen! Nachdem der Skipper wegen Überschneidung von Schleusung und Skippersitzung mit leichter Verspätung an Bord gekommen war ging es richtig los. Fürs Foto gab es noch einem kurzen Up-and Down Kurs, dann konnten wir die Reise Richtung Kiel unter Genacker antreten! Die erste Nacht war schön aber relativ ereignislos, sprich es war eine ruhige und entspannte Überfahrt mit ein paar Segelwechseln, viel grindern und noch mehr gutem Essen. Im Skagerak erwartete uns viel Wind und mit der Zeit baute sich auch die entsprechende Welle zum schnellen Segeln auf! Den Tag über haben wir mit dem Wachsystem ausgesetzt, denn es wurden alle Hände an Deck gebraucht!  Bei ca. 30 Knoten Wind und (nach der Formel geschätzte Wellenhöhe geteilt durch 2 berechneten) ca. 2 Meter Welle ging es dann mit unserem A5 weiter Richtung Dänemark.

11 Leute arbeiten angestrengt bis sie glauben gleichzeitig auf die Logge schauen zu müssen, um die Früchte Ihrer Arbeit sehen zu können. Das läuft dann so:… 18 Knoten Fahrt!!! Alle freuen sich! 20 Knoten Fahrt. Alle Jubeln und feiern!!! Bei 22 Knoten werden wir übermütig und setzen uns 24 Knoten als nächstes Ziel. Daraus folgt dann, dass sich bei 21 Knoten Wellensurfen keiner mehr wirklich freuen kann! Aus der Navi hört man: „Leute Ihr fahrt 21 Knoten und keiner freut sich mehr??“ Gute Frage und ja klar wir freuen uns alle aber wir haben noch was vor!

Eine Welle kommt und das Boot beschleunigt innerhalb von Sekunden von 10 auf 20 Knoten (ein unvorstellbares und unbeschreibliches Gefühl) diese Welle surfen wir mit 22 Knoten bis unser Genacker-Trimmer die nächste Welle sieht und noch einmal auf eine sehr motivierende Art den Grindern zu verstehen gibt sie sollen sich ordentlich ins Zeug legen…

Grindern, Großsegel dicht kurbeln, ein bisschen schreien und sich freuen! Später kommen wir mit einem hervorragenden Rudergänger auf 24,1 Knoten!!!! Die Freude an Bord ist unbeschreiblich und die Frage ob wir es auf 25 Knoten schaffen ist wohl auch da… Aber in diesem Fall muss man sagen auch der schönste Tag mit Top-Bedingungen geht einmal zu Ende und wir wollen noch eine Regatta segeln. Also müssen wir bevor wir die 25 Knoten erreichen, anluven; der Genacker kommt runter und das Schiff läuft auch noch mit der Genua 4 , Großsegel und ein bisschen Welle 22 Knoten… Wir freuen uns also weiter über ein tolles Segelgefühl …

Weiter geht’s Richtung Kiel, weniger spektakulär aber immer noch mit dem Grinsen auf dem Gesicht zu wissen das wir unglaublich schnell waren ;-) Wir hoffen jetzt auf das Videomaterial und tolle Bilder die uns immer daran erinnern werden! Für viele von uns war es der schnellste Bootsspeed, den sie bisher erreicht haben!

Mit der Ankündigung aus Kiel von Regen und viel Wind von vorne, bereiten wir aufs Reffen vor. Mit den 22 Knoten Wind von vorne kommt unter Deck ein bisschen Weltuntergangsstimmung auf. Es knallt, es ist laut, an Deck müssen sich die Crewmitglieder anbrüllen um sich zu verständigen, manchmal kommt ein bisschen Gischt an unter Deck und der Wind heult. Trotzdem ist alles gut und die Haspa läuft stetig dem Ziel entgegen.

Kiel Leuchtturm!

Nach Zieldurchgang segeln wir in den BKYC und genießen ein kühles wohl verdientes Bier! Zum Abschluss der Regatta grillen wir am Freitag und unterhalten uns mit den anderen Crews.

So viel steht fest, dieser Törn wird uns für lange lange Zeit im Gedächtnis bleiben.

Wir danken unserem Skipper Chriggel und hoffen bald wieder solche tollen Bedingungen vorfinden zu dürfen um unser Date mit den 25 Knoten noch einmal nachholen zu können ;)

Immer noch mit einem Grinsen auf dem Gesicht eure ASV Offshore Challenge Crew:

Chriggel, Jan, Conrad, Max, Arne, Timm, Lorenz, Kristin, Lina, Chrissi und Jule"