Das Projekt

Während meines Mini Transat-Projekts 2016/2017 auf dem Mini Nr. 732 habe ich viele Erfahrungen in der Classe Minigesammelt und auf meiner Pogo 2 eine Menge gelernt. Die Lernkurve war extrem steil: 2016 ging es erst einmal darum, das Boot und das Solo-Segeln kennen zu lernen, die Rennen der Saison zu Ende zu segeln und mich vor allem für die Mini Transat zu qualifizieren. Nach meinem Umzug nach La Rochelle, mit der Unterbrechung meines Medizinstudiums und mit der intensiven Vorbereitung in einer Trainingsgruppe, ging es dann 2017 darum, das Boot schnell zu machen. Mit jeder Regatta lief es etwas besser, ob einhand oder zweihand, und auf der zweiten Etappe der Mini Transat hatte ich wirklich das Gefühl, mit meinem Boot nun an seine Grenzen gehen zu können. Und auch an meine.

Mehr als 10.000 sm bin ich seit März 2016 alleine und zu zweit auf meinem Mini 732 gesegelt. Genau dort möchte ich gerne wieder anknüpfen: Ich möchte das Gelernte weiter ausbauen, auf einem neuen und konkurrenzfähigen Boot anwenden und noch einmal das „Abenteuer Mini Transat“ angehen. Während es mir bei meiner Mini Transat 2017 gelang, die Regatta als erste deutsche Frau zu beenden und der Fokus auf dem Ankommen lag, möchte ich 2021 auf einem Serienboot der neuesten Generation weit vorne mitfahren.

Bis zur Mini Transat im Herbst 2021 stehen aber noch viele Vorbereitungsregatten und Trainings an.

Und bis zum Start der Mini Transat habe ich auch noch ein weiteres Ziel:

Gemeinsam mit der DKMS möchte ich auf den Kampf gegen Blutkrebs aufmerksam machen und bis zur Mini Transat analog zu meiner Bootsnummer mindestens 982

Menschen zu einer Registrierung als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS bewegen. Macht mit: www.dkms.de/lina