Das Transatlantikprojekt - Mini Transat 2017

 

Das Ziel

Als erste deutsche Seglerin im November 2017 am Zielort der Transatlantik-Regatta Mini Transat in der Karibik eintreffen!

 

Die Regatta

Die Mini-Transat ist eine etwa 4000 Seemeilen (7400km) lange Atlantiküberquerung, die alleine und auf einem 6,50m langen Schiff gesegelt wird. Jeder Skipper ist komplett auf sich allein gestellt. Die Herausforderung dieses Regatta-Formates liegt in der klassischen Navigation: ohne Satellitentelefon, ohne permanente Versorgung mit Wetterdaten, ohne elektronische Kursberechnung. Der Umgang mit dem Sextanten, mit Papierseekarten, Zirkel und Lineal ist also unabdingbare Voraussetzung.

 

Knapp 100 Teilnehmer gehen für die mehr als vier Wochen lange Regatta vor der französischen Küste an die Startlinie und segeln eine erste Etappe bis zu den Kanarischen Inseln und eine zweite Etappe über den Atlantik zu einem Zielhafen der Karibik.

 

Die Route der Mini Transat 2013

(c) www.minitransat.fr

Die Bootsklasse Mini 6.50

· Länge 6,50 m, Breite 3 m

· 3 Segel

· dynamisch, hochseetauglich

· spezielle Konstruktion für die Transatlantik-Regatta

· Erprobung von Innovationen für den Yachtbau

· mehr Infos unter www.classemini.com

 

Gesegelt wird in zwei Klassen: Serienschiffen und Prototypen. Ich möchte in einem Serienschiff an den Start gehen.


Am meisten verbreitet ist die Mini-Szene bislang in Frankreich, aber auch in Großbritannien, Spanien, Italien und einigen weiteren Ländern etabliert sich die Bootsklasse zunehmend.Jede Saison finden etwa 15 Regatten statt, die hauptsächlich in der Biskaya oder auf dem Mittelmeer ausgetragen werden. Dazu gehören beispielsweise das Mini-Fastnet Race im Ärmelkanal, die Transgascogne in der Biskaya oder die Regatta Les Sables-Acores-Les Sables, die aus zwei halben Atlantiküberquerungen besteht. Den absoluten internationalen Höhepunkt bildet im zweijährigen Turnus die Mini Transat.


Die meisten der international erfolgreichen und bekannten Hochsee-Regattasegler haben ihre Karrieren im Mini 6.50 begonnen und konnten dies als Sprungbrett für andere Bootsklassen wie den Open 40 oder Open 60 nutzen. Auch die beiden erfolgreichen deutschen Hochsee-Regattasegler, Boris Herrmann und Jörg Riechers, haben vor einigen Jahren an der Mini Transat teilgenommen.