Allein über den Atlantik in einem Segelboot der Klasse Mini 6.50:                     Im November 2017 möchte ich als erste deutsche Seglerin am Zielort der Transatlantik-Regatta Mini Transat in der Karibik eintreffen!                              Werdet jetzt noch Teil des Teams - unterstützt mich auf dem Weg zur Startlinie!



Mit der Seite "Was fehlt?" gibt es eine neue Rubrik, in der ihr eine Liste mit den Dingen findet, die mir für mein Projekts bis zum Ende der Mini Transat noch fehlen. Ich werde die Liste immer wieder aktualisieren, es werden weitere Dinge dazukommen und andere (hoffentlich) übernommen werden und dadurch wegfallen.

Schaut also immer mal wieder rein! -> Was fehlt?


Die nächste Regatta wartet: Mare Nostrum, 500sm

Am 27.08. um 15:00 findet der Start des Mare Nostrum statt. Die 500sm lange Regatta wird zweihand gesegelt: Sverre Reinke wird als mein Co-Skipper mitsegeln. Der Kurs führt uns vom spanischen Garraf im Uhrzeigersinn um die Baleareninseln herum und wieder zurück nach Garraf.

Einen Tracker der Regatta gibt es hier: www.sailingcontrol.com


Qualifier geschafft!!

Ich hab’s geschafft! Nach 9,5 Tagen und 1188sm habe ich wieder im Hafen von la Rochelle fest gemacht und erfolgreich meinen Qualifier beendet. Damit ist ein großer Schritt für die Qualifikation zur Mini Transat getan. Es war ein harter und anstrengender Törn, der mich um viele Erfahrungen reicher gemacht, noch mehr mit dem Boot verbunden und mir noch stärker als die letzte Regatta vor Augen geführt hat, welche Schwierigkeiten das Einhandsegeln birgt.

 

Nach einer Woche intensiver Vorbereitung inklusive Unterwasserschiffarbeiten legte ich am 26.07. in La Rochelle bei Sommerwetter ab. Mein Kurs führte mich bei zunehmendem Wind südlich der Île de Ré bis zum Plateau de Rochebonne, meiner ersten Bahnmarke. Anschließend folgten drei lange, graue, einsame Tage Am Wind weit ab von der Küste bis zur Île d’Ouessant, die den Eingang zum Ärmelkanal markierte. In der Nacht des dritten Tages passierte ich bei 18kn Wind das Verkehrstrennungsgebiet Ouessant und den Rest des Kanals. Bei der Annäherung an Land’s End und die Scilly Islands besserte sich das Wetter: der Wind nahm, wenn auch noch sehr böig, auf 10kn ab und die Sonne kam hervor. Die Irische See bot mir unbeständigen Wind, sodass ich erst eine Nacht lang kreuzen musste, bevor sich der NW-Wind durchsetzte und ich direkten Kurs auf meine nördliche Wendemarke, die irische Tonne Coningbeg, fahren konnte.

 

Am Morgen des 6. Tages rundete ich Coningbeg. Nun ging es wirklich zurück. Doch statt eines schnellen Raumschotskurses erwarteten mich zwei Tage Starkwind mit 30-40kn Wind und 3-4m Welle im Kanal. Eine echte Probe, sowohl für mich, als auch für das Boot. Müde passierte ich am Abend des 8. Tages erneut das Verkehrstrennungsgbiet Ouessant und näherte mich bei langsam etwas abnehmendem Wind der französischen Küste.

Doch auch die letzten 180sm hatten es nochmal in sich. Anfangs ging es unter Sturmfock und mit drittem Reff im Groß noch flott mit 7-10kn voran, doch nachts nahm der Wind ab und kam genau von hinten, sodass ich am Morgen des 10. Tages immer noch 60sm vor mir hatte. Nach Flaute und Regen wurde es jedoch endlich besser, sodass ich die letzten Stunden bei herrlichem Wetter und 8-10kn an Les Sables d’Olonnes und schließlich an der Île de Ré entlang segeln konnte. Abends passierte ich mit dem Pont de Ré (der Brücke zwischen La Rochelle und Île de Ré) meine letzte Bahnmarke und machte gegen 22:30 am 03.08. sehr erschöpft, aber glücklich diesen wichtigen Schritt geschafft zu haben, wieder im Hafen von La Rochelle fest.

 

Ich möchte an dieser Stelle ALLEN, die mich bis hierhin unterstützt und mich auf meinem Qualifier begleitet haben, herzlich danken! Eure Nachrichten, Aufmunterungen und Glückwünsche waren klasse und haben mir enorm geholfen!

 

Vielen Dank insbesondere an Global Safe Track und Prote Gear, die es euch ermöglicht haben, mir per GPS Tracker zu folgen und es mir möglich gemacht haben, während des gesamten Törns Kontakt zum Land zu halten!

Ein mindestens genau so großes Dankeschön geht an meine Familie für Ihren Support und den netten Empfang, sowie an Sverre für die Wetterinformationen und die moralische Unterstützung!

 


Start zum Qualifier: 1000sm solo und nonstop

Der Höhepunkt der Saison steht an:

1000sm solo und nonstop von La Rochelle nach Irland und zurück. Diesen Qualifikationstörn außerhalb von Regatten fordert die Classe Mini, um sich optimal auf die Bedingungen und insbesondere auf die Abgeschiedenheit bei der Mini Transat vorzubereiten.

 

Die Vorbereitungen darauf werden Dank neuer Projektpartner bestmöglich unterstützt:

Teufelberger hat mir mit Tauwerk von FSE Robline zu einem Satz großartiger neuer Leinen verholfen. Und Dank der Produkte von International Farbenwerke wird mein Boot in Kürze frisch poliert und mit neuem Antifouling erstrahlen.

 

Großartig sind auch weitere Sponsoren für Produkte, die größtenteils unter Deck verwendet werden: Mit einem neuen Jetboil habe ich für meinen Qualifier und alle Regatten, die danach folgen werden, einen absolut praktischen und sicheren Gaskocher, der mir auch bei widrigen Bedingungen warme Mahlzeiten garantiert.

Und da natürlich auch etwas benötigt wird, das mit dem heißen Wasser aufgegossen wird, bin ich sehr froh LYOFOOD als Unterstützer gewonnen zu haben. Das junge Unternehmen aus Köln stellt gefriergetrocknete Nahrung aus 100% natürlichen Zutaten her – absolut lecker!

Für noch mehr Ordnung an und unter Deck von „mini doc“ sorgen von nun an Fallentaschen und Seesäcke von Neptunesail aus Schleswig.

 

Bei Regatten der Classe Mini ist die Kommunikation sehr eingeschränkt, Handys, Laptops und Satellitentelefone sind verboten. Um dort trotzdem maximale Sicherheit zu gewährleisten, werde ich nun mit den SEAANGEL-Produkten gesponsert. Die österreichische Firma FT-TEC hat eine ganze Palette an personal-AIS und personal-EPIRBs (PLB) entwickelt. Mit einem personal-AIS ausgestattet wird nun nicht nur mein Boot per AIS sichtbar sein, sondern auch ich kann im Seenotfall lokalisiert werden.

 

Anders sieht die Kommunikation beim Qualifier aus. Hierbei gibt es keine Einschränkungen. Ihr werdet mich also, außer über AIS, die ganze Zeit über einen GPS-Tracker verfolgen können. Ein InReach Explorer- Leihgerät wird mir durch die Firma Global Safe Track für diesen Törn zur Verfügung gestellt, worüber ich mich sehr freue. Neben dem Tracking kann ich euch auch zwischendurch auf dem Laufenden halten: der InReach hat eine Nachrichten-Funktion über Iridium/Satellit!

 

Wenn in der weiteren Vorbereitung alles gut geht und die Wettervorhersage mir keinen Strich durch die Rechnung macht, werde ich in der Woche des 25.07. zu meinem Qualifier starten. Nach 7-12 Tagen sollte ich wieder zurück sein.

 

Hier der Link zum GPS-Tracking: https://my.protegear.net/tripview/show?trip=7b509c87-0f76-4697-a677-bcfc0817f77f&track=all&info=all

 


Erste Pressekonferenz zur Mini Transat 2017

In La Rochelle fand die erste Pressekonferenz zur Mini Transat 2017 statt!

Start zur ersten Etappe La Rochelle - Las Palmas (Gran Canaria) wird am 1.Oktober sein, Start zur zweiten Etappe Las Palmas - Le Marin (Martinique) Ende Oktober. Mitte/Ende November werden die Minis dann in der Karibik erwartet.

Weitere Infos des Veranstalters (auf französisch) hier: Mini Transat 2017

 

Wie geht es für mich weiter diese Saison?

Krankheitsbedingt konnte ich leider nicht am Mini Fastnet (600sm doublehanded) teilnehmen. Um trotzdem meine Qualifikation zur Mini Transat dieses Jahr zu sichern, werde ich im Mittelmeer Ende August an der 500sm langen Regatta "Mare Nostrum" (doublehanded) und Anfang Oktober am 300sm langen "Mini Barcelona" (solo) teilnehmen. Doch vorher steht der Qualifier-Törn an: 1000sm solo und nonstop von La Rochelle hoch in die Irische See und zurück. Minidoc ist nun für einige kleine Reparaturen und Optimierungen, sowie einen Antifouling-Anstrich an Land - Ende Juli soll es losgehen.

 

Wie ihr auf meiner Was fehlt-Liste sehen könnt, bin ich weiterhin auf der Suche nach einigen Dingen: Wer kann mir mit folgenden Dingen weiterhelfen?

 

  • Leih/Mietwagen (15.8.-5.9., 1.-12.10.)
  • Tankgutscheine
  • Unterkunft in der Nähe von Garraf/Sitges, Spanien zur Regatta Mare Nostrum (20.8.-4.9.)
  • Unterkunft in Barcelona zur Regatta Mini Barcelona (3.-10.10.)
  • Seekarten für das Gebiet Costa Brava und Balearen (leihweise!!)

Ihr würdet mir enorm weiterhelfen!


Schaut rein ins aktuelle Segel-Journal 3/2016: dort findet ihr unter anderem ein Interview mit mir über mein Projekt!


Angekommen im neuen Gast-Heimathafen La Rochelle!

Direkt im Anschluss an das Pornichet Select überführte ich meinen Mini zusammen mit meinem Bruder nach La Rochelle. Die Tour war eine wahrhafte Wiederholung meiner Regatta: zu erst 3 Stunden Flaute, dann Wind genau von hinten und zügiges Vorankommen unter Spi max und die restlichen 40sm kreuzen bei anfangs 15, später bis zu 25-30kn Wind. Es zog sich ein bisschen in die Länge...

nach 110 gesegelten Seemeilen machten wir nach ungefähr 24h im riesigen Sportboothafen von La Rochelle fest. Hatten wir in der Nacht noch gefroren, war jetzt Sommerwetter in T-Shirt und kurzer Hose angesagt. Super für ein ausführliches Großreinschiff.

Nun sind mein Boot und ich also angekommen in meiner zukünftigen "Basis". Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Trainingszentrum in La Rochelle entschieden habe. An Land und auf dem Wasser zwischen La Rochelle und der Île de Ré gefällt es mir großartig und ich freue mich schon auf die ersten Trainings im Herbst.

Als nächstes steht Mitte Juni das "Mini Fastnet" an, doch bis dahin muss ich erst einmal vier Wochen Uni-Klausuren hinter mich bringen.

 

Inzwischen hatte ich ein bisschen Zeit und konnte mich der Design-Seite zuwenden: die ersten Aufkleber sind drauf!

Vielen Dank an MUSTO und FRISCH - ihr ward von Anfang an dabei und nun seid ihr endlich auch so richtig an Bord!

Und zu jedem Boot gehört natürlich auch ein Name...ich stelle euch vor: mini doc


Erste Solo-Regatta erfolgreich beendet!!

Pornichet Sélect, 27.04.-04.05., 300sm

Ich habe erfolgreich meine erste Einhand-Regatta beendet!! Mit der „Pornichet Select“ ging es auf einem 300sm langen Kurs von Pornichet in der Südbretagne aus um zahlreiche Inseln herum nach Les Sables d'Olonnes und zurück. Nach 3s 12h 35min überquerte ich nachts als 41. Serienboot (von 51) die Ziellinie.

 

Nach der Überführung von Lorient nach Pornichet, meiner ersten Solo-Tour, vergingen die Tage bis zum Start der Regatta rasend schnell. Bereits am erstmöglichen Tag hatte ich ohne große Probleme Anmeldung und Sicherheitskontrolle hinter mich gebracht und nach einiger Sucherei und Hilfe meines Trainers Jean Saucet hatte ich auch eine passende neue UKW-Antenne gefunden. Somit standen dem Start nur noch ein Mastgang, ein Tauchgang und ein Feintuning der Navigation im Wege.

Mein Tracking der Pornichet Select: viel zick-zack...
Mein Tracking der Pornichet Select: viel zick-zack...

Am 30. April fiel um 13:00 der Start zu meiner ersten Einhand-Regatta. Sicher war ich aufgeregt, aber sobald der Startschuss gefallen war und wir unterwegs waren, war das vorbei. Es ging richtig los! Mit einer Kreuz bei 15-20kn ging es los, bis ich gegen Mitternacht den Leuchtturm Birvideaux runden konnte. Zum Glück noch bei Tageslicht segelte ich zwischen den kleinen Inseln Hoedic und Houat durch, mit Felsen links und rechts nicht ganz einfach. Auf diesem ersten Stück waren noch viele Boote in Sichtweite und ich hielt mich im Mittelfeld.

 

Mit Einbruch der Dunkelheit und dem Runden des Leuchtturms verlor man sich allmählich aus den Augen. Bevor ich meinen Spi setzen konnte (für die Franzosen heißen die drei Gennaker „Spi“ und unser Code 0 „Gennaker“…), musste ich erst noch meinen gerissenen Baumniederholer reparieren. In den frühen Morgenstunden nahm der Wind immer weiter ab und drehte, sodass ich eine Halse fuhr, Belle Île passierte und weiter Kurs auf die Île d’Yeu nahm. Irgendwann ging bei inzwischen sehr ruhigem Wasser ein grandioser orangener Halbmond auf.

 

Pünktlich mit dem Sonnenaufgang lag ich in der Flaute – und das für die kommenden 7 Stunden! Eine echte Nervenprobe. Anfangs kam ich unter Code 5 Am-Wind noch recht gut voran und hatte Zeit, ein bisschen aufzuklaren und etwas zu essen. Doch irgendwann ging gar nichts mehr, die Segel schlugen, ich versuchte vergebens doch noch ein bisschen Fahrt zu machen.

 

Gegen Nachmittag kam endlich der Wind zurück. Leider genau von hinten, auch kein toller Kurs für einen Mini. Aber es ging zumindest wieder vorwärts! In Sichtweite von zwei anderen Booten ging es unter Spi max und später Spi Medium an der Île d’Yeu vorbei und weiter in Richtung Les Sables d’Olonnes. Dort war mit der Kardinaltonne Nouch Sud die südlichste Tonne des Kurses zu runden. Ich sehnte diese Tonne herbei, aber es nahm einfach kein Ende.

Bei Morgengrauen kurz vor der Tonne steckte ich noch einmal für eine Stunde in einer Flaute und konnte es einfach nicht glauben: anschließend durfte ich die restlichen 5sm bei leichtestem Wind in die Bucht reinkreuzen… Gegen 09:00 konnte ich sie endlich runden und wurde dort von einem Begleitboot gezeitet. Schon sicher bestimmt letzte zu sein, sah ich plötzlich noch zwei weitere Boote auf die Tonne zufahren. Ich war also noch im Rennen, weiter gings!

Hatte ich den ersten Tag fast ausschließlich auf das Ziel, das Ankommen, hingearbeitet, so hatte ich nun langsam das Gefühl, in meinem Rennen anzukommen und es so zu nehmen wie es eben kam.

 

Der Spi Max war bereits angeschlagen und ich war kurz davor ihn zu setzen, als der Wind anfing zurück zu drehen. Für eine Stunde ging es noch recht zügig unter Code 5 weiter, doch dann konnte ich auch damit nicht mehr meinen Kurs halten und musste ihn bergen. 100sm Kreuz lagen bis zur Île de Groix kurz vor Lorient nun vor mir. Um die drei Inseln auf dem Kurs liegenden Inseln herumzusegeln wurde also alles andere als einfach und schnell… Der Wind nahm den Tag über zu, sodass es mit 4-5kn Bootsgeschwindigkeit zumindest (für Mini-Verhältnisse) recht schnell voran ging. Nachts war ich bei 25kn Wind und 2 Reffs im Groß angekommen.

 

Im Laufe des Dienstag Vormittags näherte ich mich bei abnehmendem Wind der Île de Groix. Als ich endlich die NW-Spitze der Insel gerundet hatte, begleiteten mich auf einmal Delphine! Das war großartig. Diesmal hatte ich schon die Windwinkel ausgerechnet, das passende Vorsegel angeschlagen, um es nach der Rundung der Insel zu setzen. Doch es war wie gehabt, der Wind drehte mit und es blieb mir nur ein tiefer Am-Wind-Kurs auf dem Weg zurück. Glücklicherweise war nun aber wieder ordentlich Wind und auch Welle, sodass ich endlich einmal schneller unterwegs war und mich mit 6-7kn SOG dem Ziel näherte. Stoisch nahm ich es hin, dass der Wind zum südlichen Passieren der Insel Hoedic wieder genau von hinten kam und machte unter Spi Max noch ein paar Meilen gut, bevor ich nach einer gefühlten Ewigkeit die Südtonne der Untiefe Bonen du Four passieren konnte. Dort hatte ich in der dunklen Nacht unter dem Blinken der Tonne eine nahezu gespenstische Begegnung, als ein Mini sich mir fast geräuschlos unter Gennaker von achtern näherte. Nach dem Anluven gewann ich dieses kleine letzte Duell allerdings.

 

Nun lagen nur noch 10sm bis zur Einfahrt in die Bucht von Pornichet vor mir. Ich freute mich auf das Ankommen, mein Boot lief schnell, die letzten Wegpunkte hatte ich noch einmal gecheckt und sogar Festmacherleinen und Fender waren bereit gelegt. Etwa 1sm vor der Einfahrt drehte der Wind ein bisschen nach rechts, sodass ich nicht mehr anliegen konnte und das letzte Stück kreuzen durfte. Das war nochmal ein echter Challenge für sich: in die navigatorisch wirklich anspruchsvolle und enge Bucht einzulaufen, nachts und mit Wind von vorne. Zum Glück hatte ich links und rechts genug Wegpunkte einprogrammiert, wusste daher wo ich genau war, und tastete mich langsam ans Fahrwasser heran. Die engste Stelle war passiert, aber auch die Ziellinie zu finden gestaltete sich durch die vielen Lichter von Land ganz schön schwierig, obwohl ich genau wusste wo sie sein musste. Gegen 01:30 am Mittwoch morgen passierte ich sie endlich!

 

Ich wurde herzlich von meinem Bruder Jan und einigen bekannten und unbekannten Mini-Seglern am Steg in Empfang genommen, das ist einfach super in dieser Klasse! Die letzten Tage hatte ich mich in 10 minütigen Schlafphasen immer wieder erholt, doch wie wenig dabei wirklich nur zusammen kommt, merkte ich nun als ich an Land war und sich alles drehte. Ich freute mich riesig auf eine Dusche und ein Bett…!

 

Insgesamt waren wir vier deutsche Segler: Oliver Tessloff belegte mit seiner Pogo 3 einen tollen 10.Platz, Andreas Deubel (Nacira) wurde 23. und bei den Protos ging Michael Zerr an den Start, musste aber leider aufgeben. Natürlich lernt man nach und nach viele Mini-Segler aus allen möglichen Ländern kennen, doch auch wir waren eine coole Gemeinschaft, haben uns viel ausgetauscht und ich hoffe sehr, dass sich das in den kommenden Monaten so fortsetzt.

 

Mein Ziel habe ich erreicht: die Regatta im Zeitlimit beenden und Erfahrung sammeln. Auch wenn man meinem Bericht sicherlich anmerkt, dass der Kurs nicht immer einfach war, war diese Regatta auf jeden Fall ein großartiges, wenn auch anstrengendes, Erlebnis!

 

Ich möchte an dieser Stelle einmal mehr allen ganz herzlich danken, die mich unterstützen und es mir möglich gemacht haben, so weit zu kommen!


Meine erste Solo-Tour!!

Am 24.04. war es soweit: ich legte ab zu meiner ersten Solo-Tour! Für die Regatta "Pornichet Select" musste mein Boot von Lorient nach Pornichet überführt werden, ca. 55sm. Als Training bot es sich an, diese Tour einhand zu machen. Und als doppeltes Training: nachts.

Also ging es abends gegen 21:00 mit dem letzten Licht des Tages aus der Bucht von Lorient raus. Um mich erst einmal an alles zu gewöhnen, ging es unter Groß und Fock raumschots an Quiberon vorbei in Richtung Belle île. Bei Vollmond und fast sternenklarem Himmel war es sogar recht hell. Gegen Mitternacht nahm der Wind auf nervenaufreibende 2-4kn ab und kam genau von hinten. Zwischen Belle Île und Île d'Houat versuchte ich die kommenden 5 Stunden zumindest ein bisschen Fahrt zu machen - selbst mit Gennaker kaum möglich. Mit dem Sonnenaufgang kam zum Glück auch etwas Wind. Anfangs nur etwa 5kn, aber ich freute mich riesig, dass es zumindest etwas voran ging. Weiterhin kam der Wind aus West und somit genau von hinten, sodass ich vor dem Wind kreuzen musste. Das verlängerte die Strecke natürlich um einiges... Aber der Wind nahm zu und kurz vor der Bucht von Pornichet waren es plötzlich 30kn. Die letzte Regatta war ein gutes Starkwindtraining, sodass das Reffen schnellstens klappte ;-) Nach weiteren 3sm in der Bucht bis zum Hafen und einem Solo-Anlegemanöver kam ich glücklich und geschafft gegen 14:00 an.

Ich bin froh nun endlich wirklich erlebt zu haben wie es sich anfühlt einhand auf einem Mini zu segeln! Es war natürlich eine aufregende Tour und es ist noch alles andere als Routine, aber es hat alles wirklich gut geklappt und nun freue ich mich auf meine erste Einhand-Regatta!

 

Inzwischen habe ich die Sicherheitskontrolle für die Regatta hinter mich gebracht, bin angemeldet und werde mich bis zum Start am 30.04. um 13:00 hauptsächlich mit der Navigationsvorbereitung beschäftigen.

Verfolgen könnt ihr mich während der Regatta hier wieder auf dem Tracker.

Leinen los in Lorient zu meiner ersten Solo-Tour!
Leinen los in Lorient zu meiner ersten Solo-Tour!

Feuertaufe am Anfang der Saison

Bretagne Sud Mini Lorient: 09./10.04., 150sm zweihand, erste Regatta mit neuem Boot, mit Co-Skipperin Katrina Ham

wieder an Land nach 24h bei Starkwind
wieder an Land nach 24h bei Starkwind

Wow, was für ein Rennen! Eine echte Feuertaufe! Von Anfang an –wie angesagt- sehr fordernde Bedingungen. Die Wettfahrtleitung entschied sich Freitag Mittag dazu, uns noch einen dritten Kurs zu geben. Ich habe mir sagen lassen, dass das sehr „Mini-like“ sei, so kurz vorher die Skipper noch einmal navigatorisch zu fordern. Selbst wenn man also rechtzeitig Navi gemacht hat, sein Roadbook zusammengestellt hat, vielleicht schon frühzeitig ausgedruckt hat, gerät man dann kurz vor dem Start doch noch in Stress. Freitag Abend irgendwann war dann auch dieser Kurs mit seinen Wegpunkten im GPS…

 

Als wir kurz vor dem Start raussegelten, fiel uns auf, dass wir keine Windinformationen bekamen, an der Windanzeige oben im Mast war das Rädchen abgefallen. Zwei Tage vorher bin ich noch im Mast gewesen und alles war in Ordnung. Kein Drama, aber Windstärke und –winkel zu wissen wäre doch hilfreich gewesen, vor allem nachts.

 

Da Katrina (Katrina Ham Racing) und ich beide das Boot noch nicht 100%ig kannten und Starkwind angesagt war, entschieden wir uns für einen defensiven Segelplan: 2.Reff im Groß, 1.Reff im Solent (Genua). Unser Start war mittelmäßig, aber bei 76 Minis auf einer Linie hatte es absolute Priorität keine Kollision zu bauen. Bei uns lief alles glatt, aber drei Minis mussten wegen Schäden wieder in den Hafen zurückkehren.

Nach einer kurzen Kreuz bei etwa 20kn zur Ablauftonne ging es mit leichtem Schrick in der Schot zur Süd-Kardinaltonne „Les Chats“ an der SE-Spitze der Île de Groix. Nachdem wir die Spitze gerundet hatten, frischte der Wind merklich auf und sofort waren auch 2-3m Welle da. Jetzt waren wir mit unseren zwei Reffs gut bedient und konnten einige Boote in Luv überholen.

Nach zwei langen Kreuzschlägen erreichten wir am frühen Abend die Îles de Glénans, vor Concarneau gelegen. Der Wind nahm kurzzeitig auf 15kn ab und drehte wie erwartet von W auf S, sodass wir unsere Reffs ausschütteln konnten. Da wir die Glénans gegen den Uhrzeigersinn runden mussten, durften wir nach Passieren der Nordmarke weiter kreuzen. Mit Steinen links und rechts und einbrechender Dunkelheit war das schon eine Herausforderung.

Der Wind nahm mit Beginn der Nacht auch wieder zu und wir waren froh als wir die Südmarke der Glénans endlich passiert hatten. Wir hatten auf einen Reach zurück in Richtung Belle Île gehofft, doch leider waren wir dafür wohl zu spät und der Wind drehte wieder mit auf SE. Also weiter Am Wind fahren. Mit nur einem Reff im Groß holten wir einige Boote auf, auch wenn wir insgesamt hinten im Feld lagen. Da nun freies Wasser vor uns lag, wechselten Katrina und ich uns ab mit Steuern und aufwärmen/ausruhen unter Deck. Es wurde nun auch wirklich kalt und der Wind nahm immer weiter zu.

Gegen 03:00 morgens hatten wir geschätzt 30kn Wind, sodass wir uns entschieden von Solent auf Sturmfock zu wechseln. Um diesen Wechsel einmal in Echtbedingungen zu üben, war ich also dran auf dem in den Wellen bockenden Vorschiff klitschnass zu werden. Danach wurde es mit Wasser in Schuhen und Ölzeug richtig kalt… Katrina konnte mich davon überzeugen, dass ein Trockenanzug auf einem Mini die definitiv beste Wahl bei solchen Bedingungen ist. Aber auf jeden Fall konnte ich das Setzen der Sturmfock unter realen Bedingungen testen.

 

Als es gegen 07:00 dämmerte, hatten wir den Leuchtturm „Birvideaux“ passiert, die Belle Île lag an Steuerbord und  - wir konnten kein einziges Schiff mehr sehen. Später auf dem Tracker sahen wir, dass viele der Boote, die nachts noch um uns herum waren, irgendwann abgedreht hatten. Wir kreuzten bei nun 30-40kn und einem wirklich schlechten Wendewinkel noch zwei Stunden weiter mit einem SOG von 4-5kn. Dann dachten wir realistisch über das gesetzte Zeitlimit nach. Um 16:00 wurde die Ziellinie geschlossen. Bei uns an Bord war alles ok, wir hatten keinen Bruch und uns ging es abgesehen von Kälte und Müdigkeit gut. Doch vor uns lagen noch 20sm Luftlinie bis zur Luvmarke hinter der Île de Hoedic. Von dort wäre es dann endlich ein Reach zurück gewesen zwischen Quiberon und der Île de Houat entlang zurück nach Lorient. Doch bei diesen Bedingungen hätten wir die Luvmarke „Capella Ouest“ nicht vor dem frühen Nachmittag erreicht und das Zeitlimit somit auf keinen Fall geschafft. Und der Wind sollte noch weiter zunehmen.

Ohne Zeitlimit wären wir mit Sicherheit weitergesegelt. Aber so entschieden wir uns gegen 09:00 dazu, abzudrehen, die Regatta somit aufzugeben und mit Wind von hinten zurück nach Lorient zu surfen. Keine leichte Entscheidung. Und –wie viele andere- verstehe ich auch wirklich nicht, warum die Wettfahrtleitung nicht einen kürzeren Kurs gewählt hat oder das Zeitlimit aufgehoben bzw. verlängert hat.

 

Mit 8-13kn Speed rauschten wir bis in die Bucht von Lorient rein. Mit Wind von hinten hätte das ganze Rennen eindeutig anders ausgesehen… Im Hafen angekommen sahen wir bestimmt 20 Minis, die alle auch nicht durchs Ziel gefahren waren. Wir hatten schon überlegt, ob wohl einige so wie wir entschieden haben (ein Boot war uns entgegen gekommen kurz bevor wir umgedreht sind), aber dass es so viel waren, hätten wir nicht gedacht. Einige hatten auch Bruch oder Kollisionen, ein Boot war sogar gestrandet, aber die meisten hatten so wie wir wegen des Zeitlimits abgedreht. Letztendlich kamen von 66 Serienbooten nur 20 ins Ziel. Davon waren nur 4 Boote keine Pogo 3. Für fast alle Boote der zweiten Generation (zu der nun auch die Pogo 2 gehört) war es also kaum möglich rechtzeitig ins Ziel zu kommen. So sollte das nicht sein.

 

Unter Deck herrschte das reinste Chaos, Wasser überall, alles verteilt, alles nass. Also klarten wir erst einmal alles auf. Müde, kaputt und landkrank (alles schwankte…) war ich nach mehr als 40 Stunden ohne richtigen Schlaf abends mehr als froh ins Bett zu fallen.

 

Auch wenn es ein wirklich hartes Rennen war und wir es leider nicht zu Ende segeln konnten, war es für mich ein unglaublich gutes Starkwindtraining! Ich habe sehr viel von Katrina lernen können und weiß nun auch, was ich am Boot noch ändern muss. Nun stehen knapp zwei Wochen Uni in Belgien an, bevor ich wieder nach Lorient fahren werde und mein Boot nach Pornichet überführen werde, um dort zu meiner ersten Einhand-Regatta zu starten…!


Erste Regatta auf eigenem Kiel: das BSM

Seit Karfreitag bin ich nun schon in Lorient. Es waren intensive und aufregende 12 Tage seitdem. Mit meinem Freund Sverre Reinke als Co-Skipper war es mein Ziel das Boot so gut kennen zu lernen, um die erste Regatta mitsegeln zu können. Das komplette Osterwochenende hielt uns ein Sturm mit bis zu 50kn im Hafen fest. Aber auf einem Boot -und somit auch auf einem Mini- gibt es immer irgendetwas zu tun. Zum Glück auch unter Deck.

 

Dinge wie Radarreflektor in den Wanten montieren, Bordapotheke sortieren, Windanzeige im Masttop justieren, Seenotsignalmittel austauschen, ausmisten und neu sortieren von Ersatzteilen,… standen auf der TODO-Liste.

 

An den darauf folgenden Tagen konnten wir bei Wind zwischen 5 und 20kn, Sonne und Regen und Welle zwischen 1 und 3m trainieren. Eindrucksvoll war der recht sportliche Einstieg beim ersten Mal segeln mit enormer Kreuzwelle direkt im Fahrwasser der Hafeneinfahrt. Richtiges Rodeo-Reiten!

 

Mit definitiv jeder Meile und jedem Manöver lernt man etwas dazu. Im Hafen beispielsweise unter Segeln an- und abzulegen. Oder auf dem Wasser Groß und Genua einreffen, ausreffen, verschiedene Spis und Gennaker setzen und bergen, Halsen unter Spi, die ersten Solo-Wenden. Auch die Selbststeueranlage haben wir getestet und sie getauft: auf den Namen „Django“ wird sie von nun an hören…

 

Nun steht mit der „Bretagne Sud Mini Lorient“ die erste Regatta an. 76 Minis sind gemeldet, das macht 152 Segler. Wahnsinn, ein echter Teilnehmerrekord. Der Hafen „La Base“ an der Cité de la Voile füllte sich zunehmend. Wo vor drei Tagen noch nichts los war, liegen jetzt Minis in 3er oder 4er Päckchen. Mein Boot ist bereit. Gestern fand der Sicherheitscheck statt, mein erster. Bis auf ein paar Kleinigkeiten lief alles glatt. Heute steht nun noch ein Breefing an, angebadet und Boot abgetaucht bei 8°C Wassertemperatur ist erledigt und am Samstag ist um 13:00 der Start in der Bucht von Lorient. Drei Kurse stehen zur Auswahl, beide sind etwas 150sm lang und sollen 24-30h lang dauern. Kurs 1: von Lorient zum Phare Birvideaux, dann nach Westen und die Îles de Glénans an backbord liegen lassen bevor es nach Osten geht und vorbei an der Belle Île bis zur Banc de Guérande. Von dort aus geht’s weiter durch die Passage de Teignouse zwischen Quiberon und Belle Île und von dort aus zurück nach Lorient. Kurs 2 führt von Lorient aus direkt zu den Îles de Glénans, dann nördlich an der Belle Île vorbei und durch die Passage de Teignouse, bevor es zur Banc de Guérande und dann Belle Île an steuerbord und Île de Groix an backbord lassend zurück nach Lorient geht. Damit ihr schonmal wisst, auf welches Zickzack ihr euch auf dem Tracker einstellen könnt ;-)

Hier der Link zum GPS-Tracker: http://www.lorientgrandlarge.org/?mode=suivi_course_bsm_mini

 

Ursprünglich hatte ich vor, diese Regatta als finale Bootsübergabe zusammen mit dem Vorbesitzer der Bootes Chris Luekermann zu segeln. Er musste leider absagen. Daher werde ich nun mit der Australierin Katrina Ham zusammen segeln. Sie war ebenso wie Chris bei der Mini Transat 2015 dabei. Ich freue mich darauf von ihr dazu zu lernen!

 

Also, drückt die Daumen und verfolgt uns bei dieser ersten Regatta der Saison!


Ich habe ein Boot!! Die Saison 2016 kann beginnen...!

Es hat seine Zeit gebraucht, doch nun kann ich verkünden: Ich habe einen Bootssponsor gefunden! Die CPM Hubert Hell GmbH hat den Mini #732 nach erfolgreicher Teilnahme am Mini Transat 2015 mit dem Vorskipper Chris Lükermann gekauft. Die Pogo 2, Baujahr 2008, wird mir bis nach meiner Rückkehr aus der Karibik Ende 2017 zur Verfügung stehen.

 

 

„Ich freue mich sehr, eine junge, talentierte und hochmotivierte Sportlerin bei dieser großartigen und faszinierenden Herausforderung unterstützen zu können“, so Hubert Hell, der segelbegeisterte Geschäftsführer.

 

In den vergangenen Tagen nahm ich in Lorient, der französischen Hochburg des Hochsee-Regattasegelns schlechthin, den Mini vom Vorskipper entgegen und konnte bei bestem Wetter bereits die ersten Trainingsschläge segeln. Es war ein aufregender Moment und ich bin gespannt auf alles, was ich an Bord erleben werde. Diesem ersten Segelerlebnis an Bord „meines“ Minis gingen in den letzten Monaten viele Mails, Gespräche und Treffen voraus. Nun freue ich mich riesig, dass ich diesen großen Schritt gehen konnte!

Vielen Dank an Hubert Hell, ohne den dies nicht möglich wäre.

 

 

Die Regattasaison 2016 ist geplant und die ersten Meldungen sind bereits draußen. Als Auftakt wird die 150 Seemeilen lange Zweihand-Regatta Bretagne Sud Mini (BSM) Lorient dienen, bei der ich zusammen mit Chris Lükermann am 9. April an den Start gehen werde.

 

Direkt im Anschluss werde ich Ende April die 300 Seemeilen lange Einhand-Regatta Pornichet Sélect mitsegeln. Als Regattahöhepunkt steht Mitte Juni die 600 Seemeilen lange Zweihand-Regatta Mini Fastnet an, an der ich bereits 2015 an Bord von Dominik Lenk teilnahm. Im Sommer soll mit einem 1000 Seemeilen langen Qualifikationstörn -einhand, nonstop, außerhalb von Regatten und auf einer vorgegebenen Route im Atlantik- ein wichtiger Teil der Qualifikation zur Mini Transat erfolgen. Als Regattaabschluss der Saison sind im September die Regatten Kaya Ropes in La Rochelle und Chrono 6.50 von Lorient aus geplant.

 

Schaut immer mal wieder rein und verfolgt wie mein Weg im Mini-Zirkus weitergeht...

 


Gewappnet für die Saison: Notfallmedizin auf See

Wer an Regatten der Classe Mini teilnehmen möchte, benötigt ein Zertifikat über einen von der ISAF anerkannten Notfallmedizin auf See Kurs. Nein, ein normaler Erste-Hilfe-Kurs reicht nicht. Und nein, auch die Tatsache Medizinstudent zu sein befreit einen nicht davon, diesen Kurs zu belegen.

In Deutschland gibt es nur sehr wenige Anbieter. Auf der boot in Düsseldorf landete ich auf dem Stand von Sailpartner und entschloss mich dafür, Anfang März ein Wochenende nach Hamburg zu fahren, um bei ihnen den Lehrgang mitzumachen.

Zurückblicken kann ich nun auf ein wirklich interessantes Wochenende: normale Erste Hilfe, immer gespickt mit Erfahrungsberichten aus dem praktischen "Medizinerleben" und in Hinblick auf die besondere Umgebung "Boot auf See", dazu kamen Dinge wie Infusionen legen, Wunden nähen, ärztliches Funkgespräch führen. Die Referenten, zwei Ärzte und ein Rettungsassistent, die alle selbst Segler und in der Seenotrettung tätig sind, sorgten für anschauliche Fallbeispiele und auch die Organisation drum herum durch Sailpartner war klasse.

Wem auch noch das Zertifikat fehlt oder wer schlichtweg mehr wissen möchte über brenzlige medizinische Situationen auf See, dem kann ich diesen Lehrgang unbedingt weiterempfehlen!

Dieses Hühnchen hatte Glück und wurde wieder zusammengenäht... (c) Sailpartner
Dieses Hühnchen hatte Glück und wurde wieder zusammengenäht... (c) Sailpartner

Von bisherigen Mini Transat-Seglern etwas abgucken...

Chris Luekermann live erleben, Jan Heinzes Geschichte in einem super Buch!

Für alle im Umkreis Bremen: Chris Luekermann (732) wird am 25.02. um 19:00 bei der SKWB über seine Teilnahme an der Mini Transat 2015 berichten! Nähere Infos hier: http://www.skwb.de/index.php/component/simplecalendar/15-skwb/15-segler-bistro-9b20b4b?Itemid=547

 

Jan Heinze (613) hat seine Erlebnisse von der Mini Transat und von seinem persönlichen, fünfjährigen Weg dorthin, in dem kürzlich erschienenen Buch "Atlantikfieber" beschrieben. Wie ich finde ein wirklich lesenswertes Buch, das die Laune steigert sofort ablegen zu wollen... http://www.delius-klasing.de/buecher/Atlantikfieber.218334.html


Ich möchte mich ganz herzlich für die bisherige Unterstützung, das Sponsoring, die Kritik und Tipps bedanken! Ich wünsche euch fröhliche Weihnachten und einen guten Start in die Saison 2016! Lasst uns gemeinsam dieses Bild Realität werden lassen im nächsten Jahr...


Mein Projekt wurde im Newsletter des VSaW vorgestellt!


Neuigkeiten von meinem Projekt und der Mini Transat 2015

In letzter Zeit hielt sich meine Berichterstattung etwas in Grenzen, doch bekanntermaßen passiert genau dann am meisten, wenn es nach außen hin ruhig ist.


Vor einiger Zeit hat der VSaW (Verein Seglerhaus am Wannsee) in Berlin Interesse daran signalisiert, mein Projekt zu unterstützen. Ich freue mich dort nun Mitglied zu sein und mein Mini Transat-Projekt unter dem Stander des VSaWs laufen zu lassen. Auf demSommerfest des Vereins konnte ich den Mitgliedern und Gästen auf der Bühne mein Vorhaben erstmalig vorstellen.


Auch bei dem geplanten Bootskauf kommt Bewegung in die Sache, doch für Genaueres ist noch etwas Geduld gefragt…


Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle an alle bisherigen Unterstützer und Sponsoren aussprechen!


Während es bei mir also hinter den Kulissen vorwärts geht, ist die diesjährige Mini Transat in Guadeloupe zu Ende gegangen. Es war eine unglaublich schnelle zweite Etappe, über 10 Tage lag die Durchschnittsgeschwindigkeit der Protos bei 11, der Serienschiffe bei 10kn! Nach 12 Tagen und 19 Stunden überquerte Frédéric Denis als erster in der Prototyp-Wertung die Ziellinie, nach 14 Tagen und 11 Stunden Julien Pulvé als erstes Serienboot. Alle drei deutschen Skipper haben das Ziel trotz technischer Probleme wie kompletter Elektrikausfall, Ruderbruch, Gennakerbaum-Bruch erreicht – herzlichen Glückwunsch! Für mehr Infos, Fotos und Videos, schaut hier!


Neue Förderung aus den USA!

Vielen Dank für eine neue Förderung auf Monaco Funding von Alexis aus den USA - bisher die den längsten Weg zurück gelegte Unterstützung!


Start der 2.Etappe der Mini Transat am 31.10.2015           Lanzarote (Kanaren) -> Guadeloupe (Karibik)


Die Universität Lüttich hat mir erneut auch für das Jahr 2015/16 ihren Leistungssportlerstatus verliehen! Vielen Dank!


Bretagne und Start der Mini Transat in bewegten Bildern -          viel Spaß beim Gucken!


Super Artikel auf active-outside über meinen Bretagne-Besuch...!


Start der Mini Transat 2015 in Douarnenez

Die Mini Transat 2015 ist gestartet! Am 19. September um 15:30h fiel für die über 70 Teilnehmer in der Bucht von Douarnenez der Startschuss zur ersten Etappe nach Lanzarote. Um diese einzigartige Vorstart-Atmosphäre kennen zu lernen, den Skippern viel Glück zu wünschen und den Start vom Wasser aus live zu erleben, bin ich in die Bretagne gefahren. Es waren tolle, bunte und aufregende Tage, die mir ein großer Anreiz sind, in zwei Jahren selbst dabei zu sein!


Drei deutsche Segler sind dieses Jahr dabei:

Chris Luekermann (732, Pogo 2, Serie)

Jan Heinze (613, Tip Top, Serie)

Dominik Lenk (348, Proto)


Hier könnt ihr die Regatta verfolgen: http://www.minitransat-ilesdeguadeloupe.fr/?lang=en


Vortrag über mein Projekt beim Clubabend des Kölner Yacht Clubs

Am 20.08. konnte ich im Rahmen des Clubabends im Kölner Yacht Club einen Vortrag über mein Mini Transat-Projekt halten. Anschließende Fragen und Anregungen machten das ganze zu einem sehr interessanten Abend.

Vielen Dank an an alle, die gekommen sind und an den Kölner Yacht Club für die Möglichkeit des Vortrags!


Nochmal im Fernsehen mit meinem Projekt!

backstage im Studio des Senders köln.tv
backstage im Studio des Senders köln.tv

Am 15.08. wurde ich als Gast zu der Sendung "Das Magazin" des Regionalsenders köln.tv eingeladen. Eine weitere Möglichkeit, um über mein Projekt zu reden...

Hier der Link zum Video: http://www.koelntv.com/show/das-magazin/koeln-tv-das-magazin-305349/das-magazin-vom-15-august-2015


Fernseh-Interview live von der "Sail Bremerhaven"

Am 12.08. sendete Radio Bremen im Rahmen der Sail Bremerhaven in ihrer Sendung "Buten un Binnen" ein Liveinterview direkt vom Bakkdeck des norwegischen Schulschiffs "Statrsraad Lehmkuhl". Eine tolle Kulisse, um über mein Projekt zu reden!

 

Hier der Link zum Video:

http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=125104


Großer Artikel in der Segler-Zeitung 8/2015


Die ersten Crowdfunding-Förderungen sind da!

Vielen Dank für die vier ersten Förderungen auf Monaco-Funding von:


anonym

Pro Sailor Hamburg

Tania Toltschiner-Prager

Rene Camplair


Unterstützt mich und gewinnt einen Tisch beim Oktoberfest!

Möchtet ihr einen "Wiesntisch" für 10 Personen inklusive Essen und Trinken für einen Abend auf dem diesjährigen Oktoberfest gewinnen?
Dann unterstützt mein Mini Transat-Projekt bis zum 28.Juli auf www.monaco-funding.com/sportler/lina-rixgens/ mit mindestens 25€, gebt "Himmel der Bayern" als Stichwort an und ihr seid beim Gewinnspiel dabei! Weitere Informationen unter: http://www.monaco-funding.com/aktion-hackerpschorr-wiesntisch-gewinnen/


Mini Fastnet - auf 600sm erste Erfahrungen in der Classe Mini

Start des Mini Fastnets, (c) Simon Jourdan
Start des Mini Fastnets, (c) Simon Jourdan
(c) Simon Jourdan
(c) Simon Jourdan

Eine aufregende Woche mit meiner ersten Regatta in der Classe Mini liegt hinter mir!

Um es vorwegzunehmen: auf der Hälfte der Strecke, kurz vor dem Fastnet Rock (51°23,2’N/9°36,6’W)brach unser Steuerbord –Ruder. Was das bei 5 Windstärken und kabbeliger See bedeutet wenn noch 300sm vor einem liegen, ist jedem Regatta-Segler klar: statt mit 12kn unter Spinnaker mussten wir vorsichtig auf einem Bug und nur mit dem Backbord-Ruder die lange Heimfahrt antreten. Keine Chance den Wendepunkt noch zu erreichen, auch wenn uns nur noch 7sm von ihm trennten.

 

Unverständlich war es uns, dass die Regattaleitung unsere Situation trotz unserer Funknachrichten erst nach Erreichen der Ziellinie begriff!

 

Mein erster Eindruck der Klasse: extrem nette und hilfsbereite Segler, jeder sagt „bonjour“, man kommt schnell ins Gespräch, auf einmal stehen große Namen, die man bisher nur aus Berichten oder von Fotos kannte, direkt vor einem – und sind unglaublich nett!

 

Nachdem ich am Freitag die letzte meiner 9 Uni-Klausuren in Belgien beendet hatte und nach 10 Stunden Fahrt mit diversen französischen Bahnen und unter anderem einem Umstieg zwischen dem Gare du Nord und dem Gare du Montparnasse in Paris gegen 19:00 Uhr der französischen Bretagne ankam, mussten bis spät in die Nacht hinein noch einige Arbeiten am Boot durchgeführt werden.

Samstag Mittag waren wir nach weiteren Reparaturen auslaufbereit für den Prologue, eine Vorregatta in der Bucht von Douarnenez. Für uns das erste gemeinsame Segeln und damit ein erster Test. Anschließend wurde weiter am Schiff gearbeitet. Spät abends war dann das Wichtigste ersetzt  und die Baustellen lichteten sich. Auch wenn man natürlich immer weiter „basteln“ könnte…

 

Drei deutsche Boote gingen für das 600 Seemeilen lange Mini Fastnet Race an den Start. Neben Dominik Lenk und mir auf dem Proto 348 starteten die beiden Serienschiffe 732 (Pogo 2) mit Chris Lükermann und Björn Freels, sowie der Nacira 819 mit Andreas Deubel und Morten Bogacki an Bord.

 

Der Start des Mini Fastnets fand am Sonntag (14.06.) um 16:00 statt. Wir hatten einen guten Start, hielten uns im Anschluss daran allerdings zu weit links in der Bucht. Mit diesem eher ungünstigen Coup fielen wir ins hintere Feld zurück. Doch damit konnte die Aufholjagd beginnen.

 

In einer tollen Abendstimmung kreuzten wir im Chenal du Four bei von etwa 25 auf 10kn abflauendem Wind entlang von Leuchttürmen, Stränden und kleinen Dörfern auf Steilklippen. Wir konnten einige Boote überholen und segelten nach der Passage des Phare du Four in die erste Nacht hinein.

 

Mit 5 kn Fahrt hoch am Wind segelten wir in Lee des Feldes raus auf den Ärmelkanal in Richtung der Scilly Islands vor Land’s End an der Südwest-Spitze Englands. Als der Wind am Nachmittag des nächsten Tages abnahm und wir in Lee vergeblich auf den erwarteten Ost-Dreher warteten, wendeten wir und fuhren bis in den Dreher hinein, womit wir uns den anderen Booten in Luv wieder näherten.

Flaute. Zwischen Flautenfeldern und leichten Böenstrichen trieben wir mit der Tide in den Abend hinein und versuchten trotz in der Restdünung schlagender Segel noch ein bisschen Fahrt herauszuholen. Das AIS sah ausgesprochen interessant aus: jedes Boot driftete in eine andere Richtung, manche drehten sich. Nervtötend.

 

Nachdem wir zwischen dem Leuchtturm Wolf Rock und Land’s End hindurch waren, setzten wir am Morgen den großen Spi und kreuzten vor dem Wind entlang der östlichen Begrenzung eines der zahlreichen Verkehrstrennungsgebiete. Da der Wind weiterhin flau blieb, zog sich diese Passage bis zu dessen Spitze ganz schön in die Länge, bis wir endlich anluven und unter Code Zero Kurs auf Irland nehmen konnten.

Dominik behielt mit seiner während seines Qualifiers geprüften Aussage „die Irische See sei grau“ leider recht und in den nächsten Stunden zog sich der Himmel zu. Dafür nahm aber auch der Wind zu. Mit 5-6kn Fahrt zogen wir nun in Luv des Hauptfeldes an einigen weiteren Booten vorbei. Zum Ende der 145sm langen Passage schwand die Sicht deutlich, es wurde neblig und der Wind nahm auf bestimmt 5 Windstärken zu. Eine kurze, ruppige Welle machte die Strecke vom Wegpunkt Skaggs –der sich zum Erstaunen der meisten nicht als Boje, sondern als durchaus Respekt einflößende Felsengruppe entpuppte- bis zum Fastnet Rock zu einer nicht sehr angenehmen Kreuz.

 

Wir kreuzten direkt unter der felsigen irischen Küste auf, als wir bei einer Wende 7sm vor dem Fastnet Rock plötzlich keine Steuerfähigkeit mehr hatten. Beim Blick auf das Lee-Ruder war der Grund schnell klar: Haarrisse im Carbon der Halterung, kein Stift mehr da zur Fixierung des Ruderblatts. Nachdem wir fast eine Stunde erfolglos versucht hatten, das Ruder zu reparieren, war irgendwann klar, dass wir bei diesem Wetter nicht mehr auf Steuerbord-Bug würden wenden können, ohne zu riskieren das Ruder komplett zu verlieren. Somit würden wir es nicht mehr um den Fastnet Rock herum schaffen.

Das war natürlich enttäuschend, aber die einzig vernünftige rationale Entscheidung. Wir mussten die Regatta aufgeben. Wir drehten also ab, Kurs 140° 280sm zurück in Richtung Douarnenez.

 

Die ersten Stunden ging es noch flott voran und wir surften unter Fock und Groß die Wellen runter. Dann nahm der Wind aber leider ab und wir wurden für die restliche Strecke echt auf die Probe gestellt. Leichtwind von hinten, Dünung von schräg achtern, das Segeln unter Spinnaker war nicht möglich wegen des zu hohen Drucks auf dem Ruder, die Segel fielen immer wieder ein und schlugen bei jeder Welle ans Rigg,…. Der einzige Vorteil des Leichtwindes war der, dass wir nun halsen und auch auf dem anderen Bug fahren konnten. Der Pendelkiel kam ganz nach Luv, sodass wir mit dem Luv-Ruder steuern konnten. Kein schönes Steuergefühl, aber zumindest ging es einigermaßen in die richtige Richtung.

 

Als der Wind weiter abnahm, wurde uns klar, dass sich unsere Ankunftszeit in Douarnenez noch weiter nach hinten verschieben würde. Um die  Île d’Ouessant wurden wir über sehr beeindruckende Wirbel und Strudel vom Strom herumgedrückt. Freitag Mittag kam zum Glück etwas mehr Wind auf und wir konnten unsere letzten 25sm bis zum Hafen abspulen. Gegen 18:00 waren wir auf Höhe der Ziellinie angekommen.

 

Wie wir im Hafen angekommen feststellten, hatte das Race Commitee unseren Funkspruch von kurz vor dem Fastnet Rock wohl nicht ganz richtig verstanden, sodass immer noch Unverständnis darüber herrschte, warum wir dort abgedreht hatten. Das war aber schnell klar gestellt. Den Fastnet Rock wollten wir in der Tat nicht mit Absicht schneiden, um ein bisschen abzukürzen…

 

Die Begrüßung durch den Winches Club und die anderen Mini-Segler war super herzlich und ich glaube, auch das ist ein großer Teil des „Mini-Styles“. Wir hatten damit gerechnet, eines der letzten Boote zu sein, doch es stellte sich heraus, dass noch bestimmt 10 Boote auf dem Wasser waren als wir ankamen. Das müssen ganz schön konfuse Wetterkonstellationen gewesen sein…

 

Ich wurde jedenfalls definitiv nicht vergrault. Das war nicht meine letzte Mini-Regatta!

 

Hier der Link zu einem weiteren Artikel auf active-outside über unsere Regatta.


Auf zum Mini Fastnet 2015 - meiner ersten Mini 6.50 Regatta!

Morgen habe ich meine letzte Klausur an der Uni und werde mich dann auf den Weg nach Douarnenez in der Bretagne machen, wo am 14.06. das „Mini Fastnet“ startet. 600 Seemeilen doublehanded von Douarnenez, an der Île d’Ouessant vorbei zwischen dem Leuchtturm Wolf-Rock und Land’s End an der Südwest-Spitze Englands entlang, um den Fastnet Rock vor der Südküste Irlands herum und zurück nach Douarnenez. Ich werde an Bord von Dominik Lenk (GER 348) sein. Per Tracker könnt ihr uns hier verfolgen: http://minifastnet.winchesclub.org/blog/category/positions/


Pünktlich zum „Mini Fastnet“ hat der Wassersportausrüster LENZ Rega-Port aus Düsseldorf mich enorm unterstützt und sponsert mein Projekt mit einem TPS Überlebensanzug  von Guy Cotten! Das freut mich riesig! Ein ganz großes Dankeschön in den Düsseldorfer Hafen! http://www.lenz-rega-port.de/

Übergabe des Überlebensanzuges bei LENZ Rega-Port, (c) LENZ Rega-Port
Übergabe des Überlebensanzuges bei LENZ Rega-Port, (c) LENZ Rega-Port

Auf der Titelseite des "Erftstadt-Anzeigers"!

Jetzt heißt es aber erstmal "Leinen los zum Mini Fastnet" ;-)


"Lina Rixgens Mini Transat Campaign Picking Up Speed" - ein neuer Blog-Artikel auf Active-Outside

Hier geht's zu einem super Artikel von Hubert Hell auf seinem Webblog Active-Outside: http://blog.active-outside.com/sailing/lina-rixgens-mini-transat-campaign-picking-up-speed


Crowdfunding-Kampagne mit "Monaco Funding" gestartet -             Segelprofi Boris Herrmann ist Pate des Projekts

(c) Jan Rixgens
(c) Jan Rixgens

"Monaco Funding" hat heute offiziell meine Crowdfunding-Kampagne gestartet!!

Jeder kann mich nun auf meinem Weg zur Startlinie unterstützen und die Information weiter verbreiten - jedes bisschen hilft!


Hier geht's direkt zu meinem Profil auf der Website von "Monaco Funding".


Ich freue mich ganz besonders, dass der deutsche Segelprofi Boris Herrmann die Patenschaft meiner Kampagne übernommen hat. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken!

Er hat 2001 an der Mini Transat teilgenommen, ist heute einer der erfolgreichsten deutschen Hochseesegelprofis und sagt über mein Projekt:


„Es ist toll zu sehen, dass es in Deutschland junge Menschen wie Lina gibt, die Interesse an Einhand-Hochseeregatten haben. Ihr ehrgeiziges und zielstrebiges Projekt sollte auf jeden Fall unterstützt werden. Die Mini Transat ist eine sportlich und menschlich anspruchsvolle Regatta und gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung. Ich wünsche Lina bei der Sponsorensuche und der Durchführung ihres Projekts viel Erfolg!“


Zum offiziellen Start schreibt "Monaco Funding":

"Heute möchten wir euch wieder eine Sportlerin vorstellen, die neu auf unserer Plattform ist und etwas einzigartig Mutiges vorhat: Lina Rixgens - Mini Transat .. 2017 möchte Lina die erste deutsche Frau sein, die die Ziellinie der Hochsee-Regatta Mini Transat überquert.

Die Mini Transat ist die härteste Einhand-Regatta in der Offshore-Klasse Mini 6.50: Auf einem nur 6,50 Meter langen Boot segelt man alleine und ohne moderne Kommunikationsmittel über den Atlantik.

2017 möchte Lina im September an der französischen Atlantikküste an den Start gehen, um die 4000 Seemeilen (7000km) lange Strecke in Angriff zu nehmen. Die Mini Transat ist nicht nur eine sportlich sondern auch eine menschlich sehr anspruchsvolle Regatta, die eine zweijährige Vorbereitungszeit beinhaltet.

Dass Lina allerdings das Zeug dazu hat, zeigen ihre bisherigen Erfolge eindeutig: 2 mal nahm sie bereits an einer Weltmeisterschaft teil, sicherte sich bei Young Europeans Sailing in Kiel den 5ten Platz und war 3 mal unter den besten 20 der Jugend-Europameisterschaft. Das ist nur ein kleiner Auszug der Erfolge, die die heute 20-jährige Studentin, die zusätzlich den Leistungssportlerstatus der Universität in Lüttich trägt, zu verbuchen hat.

Wir wünschen Lina bei ihrem Projekt viel Glück und unterstützen sie natürlich dabei. Ihr könnt Lina direkt unter http://www.monaco-funding.com/sportler/lina-rixgens/ fördern und euch fantastische Gegenleistungen sichern, die ihr nicht im Laden kaufen könnt."


Ein klasse Tag auf dem Wasser!

Letzten Samstag konnte ich endlich wieder auf einem Mini 6.50 auf's Wasser gehen. An Bord von Uwe Liehrs Boot (http://www.liehr-sailing.com/), mit dem ich letztes Jahr zusammen die 24-Stunden-Regatta gesegelt bin, bot sich mir eine letzte tolle Trainingsmöglichkeit vor dem Start des Mini Fastnets im Juni.

Bei 17-23kn Wind aus SW segelten wir von Kiel-Wendtorf aus einen Gennaker-Reach vom Feinsten bis Höhe Schleimünde und schafften bis zu 12,5kn, bevor es begleitet von Nieselregen zurück in die Kieler Außenförde ging. Das Steuern hat großen Spaß und noch mehr Vorfreude auf meine erste "richtige" Mini-Regatta gemacht!

Vielen Dank an Uwe für tolle Stunden auf seinem Mini!

Hier noch ein netter Bericht von Uwe über den Tag: http://www.liehr-sailing.com/?page_id=607


Lina Rixgens Mini Transat jetzt auch auf facebook


Vortrag im Segel-Club-Ville

Am 1.März hatte ich die tolle Möglichkeit, im Rahmen eines der Seglertreffs im Clubhaus des Segel-Club-Ville am Liblarer See einen Vortrag über mein Mini Transat-Projekt zu halten.

Es war ein schöner Nachmittag, der mir zahlreiche neue Anregungen gebracht hat. Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich beim SCV, sowie bei allen, die gekommen sind, bedanken!


Frauenpower: Kommentar in der YACHT 4/2015


Neue Sponsoren und ein Besuch auf der "boot"

Ein Besuch auf der diesjährigen Wassersportmesse "boot" in Düsseldorf durfte natürlich nicht fehlen!


Das war eine gute Gelegenheit, um persönlich bei meinen neuen Sponsoren vorbei zu schauen. Ich freue mich, dass die Firmen International Farbenwerke und Von der Linden mit im Boot sind und mich mit ihren Produkten und wertvollen Tipps zu Farben und Reparaturen unterstützen werden!


Außerdem bot die Messe die tolle Möglichkeit, weitere Mini-Segler aus Deutschland kennen zu lernen. Dominik Lenk hat mit seinem Proto-Typen einen eigenen Stand und berichtet über sein Vorhaben an der Mini Transat 2015 teilzunehmen (http://dominiklenk.de/).

In netter Runde konnte ich viele Tipps und Infos sammeln und haben sich neue Ideen und Überlegungen aufgetan...!


Mein Mini Transat Projekt in der Kölner Presse!

Am 29.12.2014 erschien ein schöner Artikel über mein Vorhaben im Kölner Stadtanzeiger Rhein-Erft-Kreis und in der Kölnischen Rundschau Rhein-Erft. In den Online-Medien schaffte er es sogar auf die Startseite des Kölner Stadtanzeigers!


Hier die Links zu den Online-Artikeln:

Kölner Stadtanzeiger

Kölnische Rundschau


Projektstart: Mini Transat 2017

Mein Ziel ist nun klar gesetzt: im Herbst 2017 möchte ich in Frankreich bei der Mini Transat starten!

 

An meiner Uni, der Université de Liège in Belgien, habe ich nun als "étudiant sportif" den Leistungssportler-Status erhalten, sodass die Vereinigung von Studium und Mini Transat-Vorbereitungen auf soliden Beinen steht!

 

In den nächsten Monaten wird weiterhin die Sponsorensuche ganz groß geschrieben. Untenstehend könnt ihr meinen Projekt-Flyer herunterladen, angucken und weiter verteilen - ich freue mich über eure Rückmeldungen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Sponsoren -der Frisch GmbH und der Firma Bukh Bremen- sowie bei allen Leuten, die mich durch Tipps und Ideen unterstützen, bedanken!

 

Download
Flyer Transatlantikprojekt "Mini Transat 2017 - Lina Rixgens"
Mini Transat 2017 Lina Rixgens.pdf
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